Unterschiedlich viel Sex wollen
Shownotes
Unterschiedliche Bedürfnisse nach Sexualität gehören vermutlich zu den emotionalsten Themen in Beziehungen. Schnell wird aus „Ich habe gerade Lust“ oder „Ich habe gerade keine Lust“ etwas sehr Persönliches: Ablehnung, Druck, Sehnsucht, Verunsicherung oder das Gefühl, nicht wirklich erreicht zu werden.
In dieser Folge möchte ich einen etwas anderen Blick auf sexuelle Häufigkeit werfen. Weg von der Frage, wer „zu viel“ oder „zu wenig“ will — und hin zu der Frage, was sich darin vielleicht eigentlich zeigt. Denn oft geht es nicht nur um Libido, sondern auch um Nähe, Sicherheit, Nervensystem, emotionale Bedeutung und die Art, wie wir Beziehung erleben.
Ich spreche darüber, warum Sexualität so schnell emotional aufgeladen wird, weshalb unterschiedliche Bedürfnisse nicht automatisch bedeuten müssen, dass etwas falsch ist, und warum ehrliche Begegnung manchmal genau dort beginnt, wo Menschen aufhören, zu funktionieren.
Im Mai wird es dazu einen kostenfreien Erfahrungsraum mit mir geben, eine Art Masterclass rund um Erleben und Wahrnehmen, mit praktischer Erprobung und Raum für eigene Erfahrung. Das genaue Datum folgt in Kürze. Wenn du das nicht verpassen möchtest, trag dich in die SpürVertrauen Momente ein – dort teile ich alle Infos, sobald es soweit ist.
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Alles Liebe, Yvonne
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallöchen!
00:00:02: Ich freue mich, dass du da bist und begrüße dich.
00:00:05: Ich bin Yvonne.
00:00:06: Du kennst mich vielleicht schon oder du lernst mich jetzt ein bisschen kennen?
00:00:10: Und meine Art über Sexualität zu sprechen.
00:00:12: und ja in dieser Folge möchte ich dir etwas mitgeben zum Thema Häufigkeit und unterschiedliche Häufigkeitswünsche die sich einfach unterscheiden in Bezug auf Sex zwischen zwei Menschen in einer Beziehung Welche Art auch immer, ob es jetzt eine frischere Beziehung ist oder eine länger andauernde Beziehungen.
00:00:39: Also über unterschiedliche Ideen zu wie häufig haben wir eigentlich Sex?
00:00:43: Darüber möchte ich heute sprechen und ich habe letzte Woche was dazu gesagt, was dein Text dir sagen will.
00:00:53: Also Sexualität auch so ein bisschen als möglichen Spiegel zu sehen oder einfach einzuladen oder zur Untersuchung zu explorieren.
00:01:02: Was könnte denn da an Information für mich drinstecken?
00:01:05: Und das möchte ich jetzt heute am Thema Häufigkeit fortsetzen.
00:01:10: Insgesamt möchte ich sagen dass natürlich das haben wir unterschiedliche Libido.
00:01:17: Wie kommt das eigentlich?
00:01:18: Oder wie gehen wir damit um, wie finden wir eine Lösung.
00:01:22: Das ist natürlich ein Riesending!
00:01:24: Dazu begleite ich auch immer wieder Menschen in meinen eins zu eins beziehungsweise eines zu paar Begleitungen.
00:01:33: Das kann ich jetzt hier nicht in einer Podcast-Folge für dich alles ausrollen.
00:01:38: Ich hoffe du hast dafür Verständnis aber ich möchte dir einen super wichtigen Punkt mitgeben den ich immer wieder sehe.
00:01:46: Und der glaube ich ganz viel Schmerz und Unmut mit sich bringen kann.
00:01:53: Wo uns wirklich auch sehr geholfen ist, wenn wir es schaffen da auszusteigen.
00:01:59: Aber lass mich dir nicht soviel vorweg nehmen.
00:02:06: Wir gehen da jetzt rein und du kannst dich zurücklehnen oder nebenbei die Wäsche machen oder abwaschen Oder einfach nur aus dem Fenster gucken Was auch immer du brauchst, Autofahren.
00:02:16: Schau dass du alles wenn du Dinge parallel machst das du alles gut geregelt bekommst.
00:02:23: aber ja ich sitze hier gerade einfach in meinem Homeoffice und habe Freude daran diese Folge für dich aufzunehmen.
00:02:34: Und wie ich jetzt darauf kam um diese Folge zu machen Weil ich einfach merke, es ist ein Dauerbrenner-Thema.
00:02:43: Also es ist eine Dauerthema in Begegnungen und in Beziehungen.
00:02:48: Und die Probleme entstehen ja oft nicht da wo man phasenweise oder punktuell gleich sozusagen viel möchte sondern die Probleme entstehen oft da wo mal merkt wir wollen unterschiedlich.
00:03:06: Was sich auch immer wieder beobachte ist wie aufgeladen dieses Thema ist Also aufgeladen von angefangen bei ach wir wollen gleich oft, dann ist ja mit unserer Beziehung alles in Ordnung.
00:03:18: Mit unserem Sexleben vielleicht auch alles in ordnung bis hin zu ah wir wollen unterschiedlich oft also eine Person wie mehr andere Personen weniger sex und dann is ja vielleicht auch irgendwas im argen.
00:03:31: Ja, oder was stimmt denn nicht mit uns sozusagen?
00:03:34: Oder mit dir.
00:03:35: Oder mit mir!
00:03:36: Also diese Varianten gibt's, irgendwas stimmt dann oft nicht.
00:03:40: Und das steckt da auch schon drin.
00:03:44: Irgendwas stimmt da nicht ist so etwas... Entweder suche ich den Fehler im anderen oder ich suche den Fehler in mir.
00:03:53: Ganz häufiges Phänomen deswegen kommen immer wieder Menschen in die Begleitung weil sie sagen ja ich bin das Problem oder mein Partner sagt, ich wäre das Problem.
00:04:04: Und da ist es sehr wichtig für sehr vorsichtig mit zu sein.
00:04:11: Gleichzeitig ist dieses Häufigkeitsding in der Sexualität ... Es stimmt dann vielleicht irgendwas nicht und wir fangen an darüber nachzudenken wenn wir unterschiedlich viel Sex wollen sondern wir fang auch an das Emotional zu erleben.
00:04:32: Ja, also es ist kein Ding was wir ich sage mal einigermaßen neutral wahrnehmen und aufnehmen können wenn da Unterschiede sind sondern es ist irgendwie emotional aufgeladen.
00:04:48: Und das finde ich spannend weil angenommen in der Partnerschaft geht's vielleicht um die Frage wie häufig wollen wir ins Kino gehen?
00:04:57: Da würden mir nicht sagen Mit mir stimmt irgendwas nicht, weil ich möchte weniger häufig ins Kino gehen als du möglicherweise.
00:05:05: oder mit dir stimmt irgendetwas nicht.
00:05:07: Weil du möchtest ja öfter ins Kinos gehen als ich und da merken wir schon Wenn es um Sex geht dann kommt ganz viel sowas rein von.
00:05:17: Du lehnst mich ab oder du willst mich nicht ja, hast vielleicht auch keinen Zugang oder du vermeidest.
00:05:28: Also da sind ganz schnell auch ganz viele Zuschreibungen oder dieses ach ich werde abgelehnt!
00:05:33: Ich bin nicht gewollt, ich bin nicht interessant genug, ich Bin nicht begehrenswert.
00:05:42: So das ist das was ganz ganz schnell auftaucht.
00:05:49: Ja und in den allermeisten Fällen führt es eben dazu dass mindestens eine Person sagt Mit mir stimmt was nicht, mit dir stimmt etwas nicht.
00:05:57: Mit uns stimmt irgendwas
00:05:58: nicht.".
00:06:02: Und das liegt natürlich daran, dass Sexualität für viele Menschen eben nicht einfach nur Sexualität ist.
00:06:07: Also Kino kann man glaube ich uns eigentlich sein, es sind viele Menschen einfach Kino der Film... Aber Sexualität beinhaltet natürlich noch viele andere Aspekte wie Nähe, Bindung, Selbstwert, Selbstsicherheit vielleicht auch Beziehungssicherheit gewählt sein, begehren, gewollt sein.
00:06:30: Interesse aneinander, Lebendigkeit und die Themen, die so in Sexualität drinstecken können, da können wir natürlich noch eine ganze Weile weitermachen.
00:06:44: Und das schafft diese unterschwellige auch emotionale Aufladung.
00:06:50: Und vielleicht kennst du das, dass auch du dich vielleicht abgelehnt fühlst hinter fragt fühlste nicht begehrt fühltest wenn Du erlebst dass jemand Kein sex möchte in einem moment wo du sex möchtest.
00:07:05: und Vielleicht kennst Du das aber auch dass du ja dich unter druck fühlts oder Dich gedrängelt fühls oder Auch das gefühl hast du möchtes jemanden nicht ablehnen wenn du jetzt gerade keine Lust hast, aber die andere Person.
00:07:27: Und wo ich mit dir hin möchte ist einfach einen neuen Gedanken dazu zu fassen oder vielleicht ein Teil und das ist nicht einfach ja?
00:07:40: Das ist ganz bestimmt kein... wir machen hier eine Affirmation drauf und dann das alles so pie, sondern es ist ein bisschen ne Perspektive, die zu einer Haltungsänderung einladen kann.
00:07:53: Und was aus meiner Sicht etwas super hilfreiches ist, ist wenn wir rausgehen.
00:08:00: Aus dieser emotionalen Verknüpfung von sexueller Häufigkeit also diese Aufladung, wenn wir es schaffen die mal für einen Moment beiseite zu legen und es gelingt einfach erstmal als eine Information zu sehen.
00:08:20: Eine Information von ah du hast gerade Lust auf Sex Du hast gerade keine Lust auf Sex, wenn wir uns da unterschiedlich erleben.
00:08:31: Also weg von Emotionen hin zu Informationen über unsere Bedürfnisse!
00:08:40: Und ganz sicher ist das Bedürfnis nicht Sex oder Kein-Sex, sondern das Bedirfnis ist vielleicht Nähe.
00:08:45: Das Bedürfenes ist Verbindung.
00:08:48: Das bedürfnet es ist auch lebendig sein und möglicherweise auch ich will mich selber spüren.
00:08:56: Oder ich will vielleicht auch irgendwas gestalten mit dir.
00:09:01: Oder das Bedırfnissen im Falle von Keinsex Schlaf, das Bedürfnis ist Ausruhen.
00:09:08: Das Bedürfenes ist mit mir selber sein.
00:09:11: Das bedürfnet es vielleicht eigenen Themen gerade nachgehen.
00:09:15: Vielleicht ist auch das Bedirfnis irgendwas zu integrieren wenn irgendein innerer Prozess läuft und keine Offenheit für Sexualität da sind.
00:09:23: ja.
00:09:23: also Da ist Bedürffnisse können ganz unterschiedlich sein.
00:09:27: ich kann dir hier nicht sagen was dein bedürftet.
00:09:29: hinter Ich habe Lust oder ich hab Keine lust ist dass müssten wir gemeinsam herausfinden.
00:09:36: Aber das Bedürfnis, was auch hinter kein Sex oder ja zu Sex steht – dass überhaupt diese Tatsache da ist gerade Lust!
00:09:47: Da ist gerade einen Wunsch nach Sex, da ist grad keine Lust, da is' grad ein Wunscht nach kein Sex.
00:09:51: Das als Information zu sehen.
00:09:53: Nicht als Problem, nicht als Irgendeine... Ablenungsgeschichte.
00:09:59: Nicht als wir passen nicht zusammen, nicht als mit dir stimmt was nicht?
00:10:04: oder du bist Frigide im schlimmsten Fall oder du wirst sexsüchtig.
00:10:09: ja also all diese Zuschreibungen All das ist mal so gar nicht hilfreich.
00:10:18: So ich weiß jetzt nicht ob du dieses Geräusch in der Tonspur gehört hast Wenn das Handy klingelt und relativ dicht Aufnahmegerät und Mikrofon liegt.
00:10:37: Und um das jetzt noch so ein bisschen zu entzerren, lasst uns da mal durchlaufen.
00:10:43: Also ich habe gerade keine Lust.
00:10:48: Heißt weder Ich lähne dich ab heißt noch ich habe keine Lust auf Dich.
00:10:53: in den allermeisten Fällen heisst meistens dass es einfach meine Wahrheit.
00:10:59: Das ist gerade einfach in diesem Moment meine Wahrheit.
00:11:02: Ich habe jetzt keine Lust auf Sex, sie ist noch nicht
00:11:05: da.".
00:11:06: Ja?
00:11:10: Das kann sogar bedeuten... Ah!
00:11:12: Wenn wir ein passendes Setting sozusagen oder eine passende Begegnung miteinander kreieren könnte es sein dass sich Lust entwickelt.
00:11:20: ja das ist dann nochmal ne andere Frage aber es ist erstmal nur einer Wahrheit oder eine wahre Aussage darüber was jetzt gerade in diesen Menschen lebendig ist.
00:11:33: Und ein, ich hätte gerade Lust auf Sex oder vielleicht auch auf Nähe?
00:11:37: Auf Kuscheln?
00:11:38: Auf Körperkontakt?
00:11:39: Auf Küssen?
00:11:40: Auf Berührung könnte halt auch einfach heißen hey da bewegt sich gerade irgendwas in mir und Ich fühl mich angezogen!
00:11:49: Ich fühle mich hingezogen!
00:11:50: Ich habe Lust darauf mit dir Lebendigkeit zu teilen.
00:11:57: ja und das ist auch einfach erstmal eine Wahrheit Im Moment.
00:12:07: Eine Information, eine wahre Information und vielleicht... Und da wird es jetzt spannend ja?
00:12:16: Da bin ich ganz gespannt was du darüber denkst ehrlich gesagt und ob du das auch schon mal so gesehen hast oder ob dir das vielleicht total schwer fällt das so zu sehen oder ob das Mal möglich ist und mal nicht.
00:12:32: Vielleicht können wir uns sogar anfangen uns gegenseitig dafür zu danken Danke zu sagen Dass du ehrlich bist, danke dass du ehrlich ist.
00:12:40: Danke dass du mir gerade sagst das du jetzt in diesem Moment keine Lust auf Sex hast.
00:12:45: Danke!
00:12:48: Danke dass Du mir zeigst oder sagst, dass Du Lust auf sex hast.
00:12:53: Mich willst vielleicht in diesem moment.
00:12:56: Danke, dass du auch dieses Bedürfnis zeigest dich damit nicht versteckst und zurückziehst.
00:13:02: Danke Oder auch danke dass Du nicht einfach performst und mitmachst und es mir recht machen willst.
00:13:10: Danke Danke dafür.
00:13:12: Danke, dass du bei dir bleibst und sagst, Sex ist dir wichtig!
00:13:17: Du hast Lust auf Sex auch wenn ich gerade keine Lust darauf habe.
00:13:21: Danke.
00:13:26: Ja und damit sind wir in einer ganz anderen... Haltung und auch einer ganz anderen Form von Begegnung.
00:13:32: Wir sind uns nicht einig, ja?
00:13:34: Aber wir sind in einer Form von begegnungen wo wir wertschätzend sein können mit dieser Information die wir bekommen ohne sofort zu denken ich werde abgelehnt.
00:13:43: oder du bist falsch oder Du willst mir etwas nicht geben oder Du vermeidest oder Ja Ich bin das Problem.
00:13:52: Du bist das probleme.
00:13:53: nein hier sind wir in Wertschätzung hier sind wie in danke für die information.
00:14:02: Okay.
00:14:04: So, ja... Und natürlich meine ich damit nicht dass jede Dynamik die es so gibt in Beziehungen dazu passt oder dass man das darauf anwenden kann weil natürlich gibt es Menschen die Sexualität gelernt haben grundsätzlich zu vermeiden.
00:14:23: Das machen sie nicht aus böse Absicht In der Regel Ja?
00:14:28: Das machen Sie weil sie das für die beste Lösungen halten, bewusst oder unbewusst weil ihr nichts anderes einfällt.
00:14:37: Ja und natürlich gibt es auch Menschen die Sexualität nutzen relativ funktional vielleicht um sich zu regulieren oder Verbindung herzustellen oder gut einschlafen zu können ja und wo's weniger um die Begegnung geht sozusagen.
00:14:52: und das machen Menschen auch weil sie erstmal keine gute andere Lösung haben.
00:14:58: Die wenigsten Menschen machen das mit Absicht und im vollen Bewusstsein.
00:15:04: Diese Dynamiken gibt es natürlich auch in Beziehungen, oft ist das etwas was sich über längere Zeit aufgebaut hat entwickelt hat.
00:15:12: wenn wir da schon uns gefühlt so ein bisschen im Kreis drin drehen ja wenn einer sich zurückzieht unter anderem sich gar nicht mehr traut irgendwie mit seinem Wunsch nach Sexualität zu zeigen dann sind wir in solchen Dynamiken.
00:15:31: Fehler oder kein, das ist nichts moralisches.
00:15:34: Wo es jetzt darum geht irgendwie die eine Beziehungspersonen zu beschuldigen oder ihr den Fehler zuzuschieben oder den Schwarzen Peter zuzustecken.
00:15:44: Oft sind das Strategien, die gelernt wurden.
00:15:48: Warum auch immer?
00:15:49: Das muss man individuell herausfinden und individuell vielleicht auch beantworten, was es braucht um daraus zu kommen und da auszusteigen.
00:15:58: Ja oft ist das der Körper, das Nervensystem, was auf eine bestimmte Weise reagiert auf die Bedingungen, auf die Begegnung ja, was sich wie nicht anders zu helfen weiß.
00:16:13: Vielleicht sind's auch Beziehungserfahrungen, vielleicht sind sie einfach auch Schutzmechanismen.
00:16:19: Ja, das meine ich alles nicht.
00:16:20: Das ist noch ein bisschen was anderes.
00:16:22: aber dieses... Wir sind generell vielleicht nicht in so einer starken Dynamik Aber wir erleben es trotzdem.
00:16:29: ja dieses Ich habe anders Lust als du und um auch gar nicht erst in so eine Dynamik reinzufallen möglicherweise oder sie aufzubauen zu etablieren miteinander tut es total gut diese Perspektive zu wechseln wegzugehen von, da ist ein Problem.
00:16:48: Du bist das Problem.
00:16:49: Ich bin das Problem
00:16:51: hinzu.".
00:16:54: Ah okay!
00:16:56: Ja wir sind uns da gerade nicht einig aber erst mal Danke.
00:17:01: Danke dass du dich mit deiner Andersartigkeit mir zeigst.
00:17:06: danke und damit sind wir überhaupt nicht mehr bei der Frage wie oft es richtig sex zu haben.
00:17:16: ja guckt dir Studien und Statistiken und Zahlen an, da gibt es für alles irgendwelche Antworten.
00:17:24: Und wenn du versuchst sozusagen dich mit deinem Leben da rein zu pressen... ...und das aber gar nicht zu dir passt, wenn es dir nicht entspricht, wird es sehr wahrscheinlich nach hinten losgehen!
00:17:36: Es gibt Menschen die können superzufrieden sein mit nahhaften sexuellen Begegnungen alle paar Wochen.
00:17:46: ja Es gibt Menschen, die ... können jeden Tag Sex haben und finden das super.
00:17:53: Und übernehmen sich auch nicht, sag ich jetzt mal so?
00:17:59: Ja!
00:18:01: Und haben trotzdem auch diesen Begegnungskarakter darin.
00:18:04: Es gibt ganz viel, es gibt auch Menschen, der vielleicht einmal im Jahr Sex sagen, ey, das ist so nahhaft für mich, dass ich eigentlich den Rest des Jahres nichts vermisse.
00:18:15: Ja... Und die wichtige Frage ist aber viel eher neben diesem, wie häufig haben wir Sex und bewerten wir das?
00:18:22: Nämlich als häufig als Problem.
00:18:27: Was passiert eigentlich zwischen uns?
00:18:28: ja wenn Sexualität entsteht oder auch wenn sie dann eben gerade nicht entsteht weil wir uns nicht einig sind?
00:18:34: können wir wertschätzend bleiben?
00:18:37: können wir damit wertschätzend umgehen?
00:18:39: können wir vielleicht neugierig sein?
00:18:41: aber was ist es denn in dir was da grade Ja-oder Nein sagt?
00:18:47: Was ist denn das Bedürfnis möglicherweise dahinter?
00:18:50: Können wir auch ehrlich bleiben, können wir bei uns bleiben oder bei unseren Jahren bleiben.
00:18:56: Obwohl unser Beziehungspartner vielleicht gerade sagt nein!
00:19:00: Können in uns stehen trotzdem mit diesem Wunsch und das halten.
00:19:09: Können ein Nein hören ohne unsere eigenen Wertinfrage zu stellen, unsere eigene Begehrbarkeit infrage zu?
00:19:17: Können wir ein Bedürfnis äußern, ohne Druck da reinzulegen?
00:19:20: Ja können wir sagen ich habe Lust auf Sex.
00:19:23: Ohne... Da jemanden in Bedrängnis sozusagen zu bringen aktiv.
00:19:31: Das heißt nicht dass nicht jemand auch sich in bedrängendes fühlen kann obwohl wirklich nichts Bedrängen des sozusagen beabsichtigt passiert ist.
00:19:39: das kann trotzdem passieren.
00:19:42: ja aber können wir dieses bedürfnungsäußern ohne erstmal auch einen druck dran zu kleben?
00:19:48: haben wir ein Interesse daran, in Erfahrung zu bringen.
00:19:54: Was will denn eigentlich diese Person gerade wirklich?
00:19:58: Will sie Sex oder will sie vielleicht auch einfach Nähe, Intimität, Körperlichkeit?
00:20:06: Will Sie kein Sex und will sie Vielleicht auch einfach Gespräch einen schönen Spaziergang mit Händchen halten?
00:20:14: Also es ist nicht so schwarz-weiß!
00:20:17: Ja, es sind einfach nur ein paar Beispiele.
00:20:18: Aber können wir uns ehrlich interessieren, respektvoll wertschätzend interessieren?
00:20:27: Was ist das denn gerade was bei dir unterschiedlich ist oder sich einfach...was ich grade in dir von mir unterscheide?
00:20:38: Und dann kann es sein dass Intimität nicht darin besteht, dass wir gleich viel wollen, gleich oft wollen an den gleichen Tagen wollen Ja, sondern dass Intimität auch darin besteht oder entsteht sich ehrlich sichtbar zu machen und bleiben zu dürfen.
00:21:00: Und... ...sich zu zeigen!
00:21:07: Mit einem Wunsch nach Sex oder mit einem Wünsch nach kein Sex in diesem Moment?
00:21:15: Ja so das war's für heute.
00:21:21: Kurz und knackig Und lass es wirken für dich.
00:21:25: Nimm dir das mit, was du brauchen kannst, was dich inspiriert und fragt dich vielleicht nächstes Mal wenn Du so eine Situation erlebst bewerte ich das ja eigentlich gerade oder fange ich an mich zu interessieren ohne Problemorientierung zu interessierend und gelingt es mir wertschätzend damit umzugehen dass meine Beziehungsperson sich gerade mir zeigt Mit dem was da die momentane Wahrheit ist.
00:21:55: Also, du lieber Mensch.
00:21:57: Ich wünsche dir alles Glück der Welt!
00:21:59: In deiner Sexualität schönste, intime, tolle Momente, Begegnungen die dich reich fühlen lassen, die dein inneres Leuchten anknipst und dich zum Strahlen bringen.
00:22:14: All das wünsch ich dir und manchmal gibt es das in Hülle und Fülle Und manchmal gibt's das seltener.
00:22:18: und ja auch das gehört zum Leben Der Sex sowie der kein Sex.
00:22:28: Ja, ich sage mal ganz herzlichen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:22:33: Ich freue mich auf dich.