Was wir wirklich brauchen - Rouven Schneider nochmals zu Gast
Shownotes
Brauchen wir wirklich mehr Nähe? Mehr Sex? Mehr Freiheit? Oder steckt hinter all dem vielleicht etwas ganz anderes?
In dieser dritten Podcastfolge mit Rouven Schneider sprechen wir über einen Perspektivwechsel, der unser Verständnis von Beziehung, Sexualität und menschlichem Verhalten grundlegend verändern kann: den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Strategien.
Wir sprechen darüber, warum wir so häufig glauben zu wissen, was wir brauchen, weshalb viele Konflikte eigentlich gar nicht dort entstehen, wo wir sie vermuten, und welche drei grundlegenden Bedürfnisse aus Rouvens Sicht hinter unserem Verhalten stehen.
Außerdem geht es um Lebendigkeit, Selbstwirksamkeit, Verbundenheit und die Frage, warum wir in einer überstimulierten Welt oft gerade das vermissen, wonach wir uns am meisten sehnen.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, die eigenen Bedürfnisse mit neuen Augen zu betrachten – und vielleicht auch das Verhalten anderer etwas besser zu verstehen.
Falls dich die Perspektive von Rouven in diesem Gespräch tiefer interessiert: Er bietet eine Ausbildung in bedürfnisorientierter Paartherapie an, in der es unter anderem um Nervensystem, Bindung, menschliche Bedürfnisse und echte Begegnung in Beziehungen geht. Alle Infos zur Ausbildung findest du hier.
Rouven findest du außerdem auf Instagram. https://www.instagram.com/evolutionary_relationship
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I m p r e s s u m & D a t e n s c h u t z
Die Musik in diesem Podcast: Arrived von Frametraxx: Gemafreie Musik
Transkript anzeigen
00:00:03: Hey, ich begrüße dich ganz herzlich zu dieser Folge.
00:00:11: Vielleicht hast du schon mal gedacht Ich brauche mir Nähe oder ich brauche mehr Sex?
00:00:17: Oder ich braue Holop oder einfach meine Ruhe.
00:00:21: Aber was wenn das eigentlich gar nicht deine Bedürfnisse sind?
00:00:29: Ich habe erneut Rufen schneider zu Gast und das ist die dritte Podcast-Folge.
00:00:33: Vielleicht hast du die ersten beiden schon gehört, vielleicht stäuberst du jetzt das erste Mal darüber?
00:00:39: Ich kann dir die anderen Beidenfolgen auch sehr empfehlen!
00:00:42: Und wir sprechen über einen Gedanken der mich wirklich beschäftigt hat.
00:00:46: oder es eigentlich nicht nur ein Gedanke, ja... Es geht um den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Strategien.
00:00:56: Wir sprechen darüber welche drei Grundlegenden Bedürfnisse, unser Leben prägen.
00:01:04: Warum wir so häufig aneinander vorbeireden?
00:01:07: Weshalb viele Konflikte vielleicht gar nicht dort entstehen wo wir sie vermuten.
00:01:13: und ja ich möchte gar nicht so viel vorwegnehmen es ist eine unglaublich bereichernde und super spannende Folge!
00:01:25: Und ich lege dir so sehr ans Herz sie wirklich bis zum Ende anzuhören und sie auch wirken zu lassen, sie zu dir reinzulassen.
00:01:36: Und ja ich wünschte jetzt viele gute Erkenntnisse und vielleicht den angenehmen und auch den bisschen ehrlichen Aharmoment mit dir selbst und ganz viel Freude beim Zuhören!
00:01:53: Hi lieber Ruben!
00:01:54: Hi Yvonne!
00:01:55: Ich
00:01:56: freue mich sehr dass du wieder da bist und zum dritten Mal in meinem Podcast guest.
00:02:02: Ja, vielen Dank dafür.
00:02:03: Da freu ich mich sehr und es macht großen Spaß mit dir hier zu abzunehren.
00:02:10: Über Beziehung oder?
00:02:12: Ja
00:02:12: genau!
00:02:13: Begegnung und Sexualität.
00:02:17: Ja wir haben uns was Interessantes überlegt für heute und zwar wollen wir über die Bedürfnisse sprechen, die so an der Basis liegen.
00:02:26: So verstehe ich dich wie du das auch aufbaust, so dein Konzept oder deine Sichtweise Und da hast du mir erzählt, dass es eigentlich im Wesentlichen so drei verschiedene Bedürfnisse gibt auf die eigentlich alles wirklich alles zurückzuführen ist.
00:02:44: Ich denke ja das müssen alle Menschen wissen wenn das so einfach ist
00:02:49: tatsächlich Ja, also es gibt ja ganz viele verschiedene Bedürfnistheorien und so.
00:02:56: Das bekannteste ist das Vermaßlauf mit der hat zu einer Pyramide.
00:03:00: Das kennen wahrscheinlich die meisten?
00:03:01: Das
00:03:01: kennen die meisten aus dem spätestens irgendwie wenn jemand mal irgendwas Soziologisches studiert hat oder da eine Ausbildung gemacht hat.
00:03:09: Das ist aus meiner Sicht ein bisschen überholt und so wie ich so das Feld lese auch insgesamt.
00:03:16: Genau!
00:03:19: Ich bin mal über ein Modell gesteupert, das stelle ich gerne heute auch vor und habe gemerkt wie tief das greift.
00:03:28: Und befasse mich da jetzt seit sechzehn Jahren mit mehr oder weniger täglich tatsächlich auch das zu hinterfragen und weiterzuarbeiten usw.
00:03:39: Und hab bisher noch keinen Gegenbeweis bekommen dass tatsächlich alles was wir tun oder bewusst unterlassen hat sein Antrieb in einem dieser drei grundlegenden Bedürfnisse.
00:03:53: Okay, wow!
00:03:56: Und bevor wir jetzt sagen was das für Bedürfenste sind kannst du noch mal ganz kurz erklären weil wir haben ja die letzten Male auch über Konflikte und Nichtpassung und Dysharmonie und schwierige Momente sozusagen in Beziehungen besprochen kriegt man jetzt raus.
00:04:20: Ist das eigentlich gerade, also denke ich schon darüber nach ob das was mit Bedürfnis zu tun hat wenn ich jetzt hier irgendwas schwierig finde und mir vielleicht Gedanken mache warum ist es eigentlich so?
00:04:31: Also woran merken wir?
00:04:32: bin ich schon auf bedürfnissebene oder bin ich eigentlich noch irgendwo ganz anders mit meinen Annahmen und Schwierigkeiten die ich vielleicht so kognitiv grad mal so greifen kann?
00:04:44: Wahrscheinlich sind ja.
00:04:45: also wenn es nur drei Bedürfnisse gibt, dann ist ja auch ganz vieles.
00:04:50: Fällt dann eigentlich raus und ist halt nicht in der Basis ein Bedürfeness.
00:04:54: Und wie merken wir das?
00:04:55: Dass wir da noch nicht auf bedürfnissebene gucken...
00:04:58: Wie wir umgangssprachlich von Bedürflissen sprechen, sind häufig gar nicht Bedürffnisse gemeint!
00:05:04: Also wenn ich das sage, ich habe das Bedürfnis nach Urlaub oder das Bedirfnis noch Schlaf oder Bedürbnis nach einer Pizza auch nach Sex.
00:05:12: Das sind keine Bedürfenisse sondern das sind in meiner Sprache Strategien um gewisse Bedürffnisse zu erfüllen oder mich davon abzulenken dass sich einen gewissen bedürfnensmangel haben aber das nicht mehr spüren mag.
00:05:26: also das Beipassen so was man so schön sagt ja das heißt Es gibt drei Ebenen, auf denen sich letztendlich so ein Handeln abspielt.
00:05:36: Das eine ist unterste sind die Bedürfnisse über die reden wir heute und diese sind der Antrieb von allem.
00:05:44: Die sind mir häufig aber gar nicht wirklich bewusst.
00:05:47: was eher bewusst ist meine Strategie wie ich dieses bedürfnis erfülle.
00:05:52: das heißt zum Beispiel wenn ich ruhig schlafen möchte dann kann meine strategie sein ich schließe nach Zitür ab und mache die fenster zu.
00:06:00: Dann habe ich das Gefühl von, ich bin sicher.
00:06:04: Das Bedürfnis ist nicht ruhig schlafen und nicht die Tür abzuschließen, sondern Sicherheit im Prinzip.
00:06:11: Dass ich unversehrt bleibe, dass meine Integrität hier irgendwie halten kann und loslassen kann irgendwo.
00:06:21: Wenn ich aber eine Partnerin habe, die auch bei mir schläft, aber gerne mit offenem Fenster schlägt
00:06:26: für
00:06:26: diese unterschiedlichen Strategien zu einer Dynamik, das heißt es gibt drei Ebenen.
00:06:31: Es gibt die Bedürfnis-Ebene, die Strategie-Ebene und wenn sie nicht passt... ...die Dynamikebene.
00:06:38: Und im Miteinander und in Streits und in Beziehung zeigt sich die Dynamikemene.
00:06:44: Die Dynamik ist häufig das Problem und weniger die Bedörfnisse, die da drunter liegen, sind aber weniger deutlich zu erkennen.
00:06:53: Ja!
00:06:54: Und so reden wir häufig aneinander vorbei und riecht auf dieser oberflächlichen Ebene.
00:06:59: Und deswegen ist es wichtig, heute mal zu gucken was sind denn die Antriebe tatsächlich?
00:07:03: Ja ja super spannend!
00:07:05: Das macht das auch direkt so greifbar nicht.
00:07:07: Ich mag auch dieses Beispiel mit Fenster auf oder Fenster zu weil das ist ja nicht nur im Schlafzimmer.
00:07:13: also in ganz vielen Situationen gibt's das ja sobald man mit einem anderen Menschen den Raum teilt früher oder später.
00:07:21: Und wahrscheinlich würden ganz viele sagen, ja aber ich habe das Bedürfnis dass es mir warm ist oder dass sich halt frische Luft hat.
00:07:27: Aber das ist alles Oberfläche sozusagen wenn ich dich richtig verstehe und Menschen landen dann in dieser Dynamik und wahrscheinlich ist sogar schon auch schwierig die Strategie benennen zu können.
00:07:40: oder so stelle ich mir das gerade vor
00:07:42: Ja, also das ist ein Teil meiner Arbeit.
00:07:45: Dass ich mit den Paaren wenn die bei mir sind, dass sich dieses Konzept erstmal erkläre und wir dann genau schauen was sind die Strategien?
00:07:53: Und was löst das in der anderen Person aus, dass das eben zu einer Dynamik führt?
00:07:57: Dann ist es die Kunst erst einmal die Dynamik sein zu lassen noch ohne eine neue Strategie zu haben aber darüber wenigstens in Verbundenheit zu bleiben.
00:08:07: schon mal wie wir letztes Mal gesagt haben Wir können auch in der Disharmonie verbunden bleiben Ja.
00:08:12: Und dann arbeiten wir uns runter, wenn da quasi wie... Erst mal diese Kämpfe nicht mehr ausgefochten werden.
00:08:18: Wir trotzdem uns gegenüberstehen und sagen, ah!
00:08:20: Wir haben aber unterschiedliche Bedürfnisse.
00:08:22: Dann ah!
00:08:23: Da haben das ja.
00:08:24: Wir haben unterschiedliche bedürfnisse.
00:08:25: um.
00:08:25: was machen wir jetzt damit?
00:08:26: Wenn wir nicht in die alte Schiene gehen von Fenster auf Fenster zu oder viel treffen wenig treffen oder wir müssen miteinander schlafen Aber ich will eigentlich gar nicht und du machst immer Druck und was da alles so an Dynamiken entstehen
00:08:38: kann Ja, das macht es noch mal viel greifbarer und gleichzeitig ist ja aber auch... also mir ist auch völlig klar.
00:08:46: Dass ja unsere Zuhörerinnen und Zuhörer sind ja vielfach auch Menschen die ja mit Coaching, Therapie jetzt sei's auch sogar in der Rolle des, ich nehme das in Anspruch vielleicht.
00:09:01: Einige haben vielleicht schon Erfahrung gemacht andere nicht.
00:09:04: Ich weiß auch dass bei mir schon auch immer mal Menschen zuhören die auch selber in der Role arbeiten, dass sie Coaching oder Therapie zum Beispiel anbieten.
00:09:13: aber das ist glaube ich nicht die Mehrheit.
00:09:16: also würde ich jetzt sagen so für den verständigen Durchschnitts- beziehungsführenden in unserer Welt... Ist das ja alles total komplex?
00:09:27: Es ist gar nicht so kompliziert, wenn wir diese Sichtweise anwenden.
00:09:32: Also das hat gar nicht mal damit zu tun dass man sonst irgendwie vorgebildet oder erleuchtet oder sonst was sein muss um da tiefer zu verstehen.
00:09:40: Das verstehen alle meine Klienten und das sind ganz normale Durchschnittsbürger überwiegend die einfach aus der Not kommen und dann merken ah jetzt verstehe ich wie wir da immer reingeraten und wir kriegen quasi ein Modell, das erst mal abstrakt uns hilft zu verstehen was da passiert.
00:09:59: Und dann muss natürlich individuell geschaut werden wie pass ich da
00:10:03: rein?
00:10:05: Ja ja.
00:10:07: Ich kann mir auch vorstellen dass so dieses wenn wenn mir das jemand erklären kann und vielleicht auch dann auf meine Situation die ich da auch immer wieder erlebe möglicherweise mir so zumünscht.
00:10:20: Ja, weil wir wissen ja alle das Dinge zu übertragen von A nach B also von einer Situation a auf eine Situation b ist auch manchmal gar nicht so einfach glaube ich.
00:10:32: Aber wenn es jemanden gibt der das mit einem fähig sozusagen seziert und irgendwie benennen kann oder auch noch mal das eine oder andere wirklich sichtbar macht.
00:10:43: Ich finde es auch sehr nachvollziehbar, aber ich könnte mir halt wirklich vorstellen dass man selber einfach nicht drauf kommt.
00:10:48: Das muss einem schon jemand nahe bringen.
00:10:50: Ja
00:10:50: ja weil man ist ja selbst so sehr mit der Strategie identifiziert.
00:10:55: also da bilden wir... Wir bilden um unsere Verhaltensmuster in meinen Worten Strategie bilden wie so ein Identitätsgefühl.
00:11:03: Das muss so.
00:11:04: Man muss doch nach seiner Tür abschließen, ja?
00:11:06: Es ist doch normal, so und so häufig Sex zu haben!
00:11:12: Wenn du mir nicht liebe dich sagst, dann fehlt mir was... Also kann ja etwas mit deiner Liebe nicht stimmen.
00:11:18: So ticken wir ganz häufig weil wir nicht denken dass andere Menschen womöglich das selbe Bedürfnis haben drunter liegen haben aber es ganz anders ausdrücken.
00:11:30: Die andere Person macht die Liebe vielleicht nicht an der Häufigkeit des Sexfest, sondern gerade daran dass es passieren darf wann es will und das auch sehr selten sein darf.
00:11:41: Und gerade dieses Erlauben und Lassen und Raum geben ist ein Zeichen unter eine Sprache für Liebe für die andere Person.
00:11:49: Wenn dann klar wird begegnen uns in dem Bedürfnis... Es ist kein Bedürfenes.
00:11:54: aber ich sage jetzt mal vereinfacht so, dass wir uns eigentlich nur lieben wollen also verbunden sein wollen Ja, dann kommt eine Milde rein.
00:12:04: Dann ah du transportierst dieses Bedürfnis ganz anders als ich.
00:12:10: Also wenn ich dir da jetzt so zugehört habe verstehe ich das.
00:12:15: was die Schwierigkeiten macht sind oft die Strategien die sich unterscheiden und an denen wir merken wir verfransen uns und bleiben in irgendwelchen Dynamiken.
00:12:27: Die Bedürfnisse dahinter sind oft sogar ähnlich.
00:12:30: Hat dir das so ein bisschen durchgeschehen?
00:12:32: Ja, ja!
00:12:33: Und wenn es auch nur drei sind ist die Chance ziemlich groß, also...
00:12:37: Na ja, die Mischung macht's dann immer und die individuelle Auslegung davon.
00:12:42: Aber tatsächlich können die Bedürflisse ähnlich sein und auf der Oberfläche sieht es völlig unterschiedlich aus.
00:12:49: aber in aller Regel, wenn wir partherapeutisch denken oder auch sexualtherapeutisch, wenn es um Paare geht Dann wollen die ja alle miteinander.
00:13:00: Nur nicht so!
00:13:02: Ja?
00:13:03: Und dann kann ja die Frage sein, wie können wir denn dieses?
00:13:06: Ich will mit dir... Wie können wir da einen Raum schaffen, dass ich das ausleben kann und du das aber auch merkst?
00:13:13: Und das nicht so laufen muss, wie ich das gerne hätte.
00:13:20: Jetzt bin ich ja ganz neugierig darauf was du mir erzählst, was das für drei Bedürfnisse sind.
00:13:28: Also ich weiß es natürlich schon, aber ich will natürlich wahnsinnig gern auch in deinen Worten hören.
00:13:32: Was sind diese drei Schlüssebedürfnisse?
00:13:37: Genau.
00:13:38: In der Welt wie du unterwegs bist und auf Beziehung und Sexualität usw.
00:13:43: Schaust!
00:13:44: Also ich habe wie gesagt dieses Modell mal gefunden und aus einem ganz anderen Kontext.
00:13:48: da muss ich kurz schauen wie er her heißt.
00:13:50: Der heißt Hans Georg Häusel ja und der macht Neuromarketing Also das Hirnforscher, Psychologe und Hirn-Forscher.
00:14:00: Und der hat quasi Modelle entwickelt wie wir marketingmäßig auf gewisse Dinge anspringen.
00:14:08: Das habe ich mir genauer angeguckt und gemerkt, Moment mal!
00:14:11: Das gilt ja auch dafür und dafür und Dafür und Dafür.
00:14:13: Das hab' ich mir noch genauer angeschaut und dann irgendwann gemerkt hoch, dass es gilt in leicht abgewandter Form für alles.
00:14:20: Also da hat ein Modell erstellt für so eine Nische im Leben Und meiner Meinung nach geht es tatsächlich für alles.
00:14:26: Wie gesagt, nach sechzehn Jahren habe ich noch keinen Impuls gehabt, wo ich ernsthaft das in Frage stellen musste und ich bin offen für Kritik und andere Sichtweisen aber bisher... Also für mich ist es das non plus ultra so sodass auch die ganze Methodik von mir darauf gemünzt hat.
00:14:46: also Ich bin begründer der Bedürfnis orientierten Partherapie und da geht's um die Bedürfenisse Aber nicht im Sinne von A, die Klienten kommen zu mir und ich will da Bedürfnisse erfüllen.
00:14:58: Sondern wir müssen die Bedürfenisse im Blick haben.
00:15:00: Wir müssen uns an den Bedürffnissen orientieren.
00:15:02: Darum geht es.
00:15:05: Und das sind drei Stück – dann nennen wir sie mal – ja?
00:15:08: Das erste Bedürftnis ist das Bedürften nach Selbstwirksamkeit.
00:15:16: wirkt erstmal so ein bisschen komischer Begriff, aber das ist letztendlich das Bedürfnis irgendeine Wirkung in der Welt zu erzielen.
00:15:25: Und da hängt alles dran was mit mir als Individuum zu tun hat.
00:15:28: also dass ich hängt da ganz stark daran.
00:15:31: Da sind Dinge drin wie Werte auch vielleicht Religion politische Meinung also ganz viele abstrakte mentale dinge ja womit ich mich identifiziere womit Ich quasi mich in der welt bewusst oder unbewusst positioniere.
00:15:48: Als Veganer, oder als Fleischwässer, als Hundeliebhaber oder Katzenliebhabere.
00:15:54: Das ist alles woran ich meine Identität baue aber eben auch was ich ganz praktisch mache um eine Wirkung in der Welt zu erzielen.
00:16:05: Ich gebe im oft das Beispiel wie es gibt Menschen die wissen ganz genau wo ihre Versicherungspapiere liegen oder die wissen immer, wo ihr Autoschlüssel hängt.
00:16:15: Und ich weiß zum Beispiel... Ich tue immer meine Popmonie hinten rechts in die Gesäßtasche und irgendwas sagt mir wenn ich es mal hinten links machen würde dann bin ich unruhig!
00:16:26: Dann verliere ich's ja?
00:16:27: Das geht nicht!
00:16:28: Mein Popmonier gehört dahin.
00:16:30: Also das geht so weit dass da sogar so Spleens- oder sogar Zwänge in diese Kategorie der Selbstwirksamkeit fallen weil damit im extremen Fall kontrolliere oder managere ich mein Umfeld, wenn ich zum Beispiel eine gewisse Ordnung brauche.
00:16:48: Oder ganz doll Wert darauf legt das gewisse Etiketten eingehalten werden und so.
00:16:53: Damit gestalte ich ja meinen Umfeld.
00:16:57: also es ist ein Gestaltungs-Wille bis hin zu einen Gestaltungzwang
00:17:03: Ja
00:17:04: aber eigentlich forme ich damit meine kleine Welt mit der ich mich identifizieren kann.
00:17:11: Das sind, wie gesagt, mentale Konstrukte oder ganz praktische Sachen.
00:17:15: Wie ich gehe niemals ohne Popmonee aus dem Haus oder die Rechnung werden sofort bezahlt und den Teller auf.
00:17:26: Oder also Zeug was dran hängt?
00:17:28: Ja,
00:17:29: ich muss jetzt auch gerade daran denken an die Ordnung in der Spülmaschine zum Beispiel.
00:17:34: Genau!
00:17:35: Auch ganz viele.
00:17:37: Da kann ich mich selber outen... Ich kann das gut sein lassen wie wenn andere das einräumen und anders machen als ich aber ich registriere das natürlich immer.
00:17:47: Und das macht dich ja schon umgänglich?
00:17:50: Aber da kommt ja der Punkt rein, wie wir es vorhin hatten.
00:17:53: Wenn du die Ordnungen der Spulmaschine so und so brauchst Hast du natürlich auch ganz viele Gründe dafür, weshalb das so ist.
00:18:00: Du hast irgendwo gelesen die Gläser müssen nach oben und das darf nicht mehr töpfen und das wird dann alles sauberer und so.
00:18:05: Und das kann man ganz toll argumentieren.
00:18:07: oder man fühlt es einfach so wie ich mit meinem Proponel ja?
00:18:10: Ich
00:18:11: glaube ich fühle meine Spülmaschine aber sie hat auch einen Namen also ein schnelles Verhältnis.
00:18:17: Ja genau!
00:18:18: Aber jetzt kommt jemand anders und macht das anders.
00:18:22: Es gibt Menschen die sagen dass geht nicht ich räume das wieder aus und ich räum es wieder um Und das meine ich mit unterschiedlichen Strategien.
00:18:30: Das Bedürfnis dahinter ist die Selbstwirtsamkeit, wie sie sich aber zeigt bei dem einen zeigt ihr dich wie oh ich schweiß da einfach rein und dann lasse ich es jetzt nur dreimal laufen ist mir noch egal.
00:18:41: so jemand anders sagt nein das muss Platz sparen sein wir müssen Wasser sparen und ja und dann führt das zu dieser ätzenden Dynamik Ja Aber dass dahinter liegende ist Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit, Gestaltungskraft und Gestaltungswille in der Welt.
00:18:59: Und es hat ganz viel mit dem Selbstbild, mit ich zu tun.
00:19:04: Number one!
00:19:05: Number two ist das Bedürftnis nach Verbundenheit.
00:19:09: Das ist ja was ganz anderes als das, worüber wir gerade gesprochen haben.
00:19:13: Wir alle sind soziale Wesen... Wir können gar nicht anders.
00:19:18: Tatsächlich gab es ja mal so ganz ekelhafte Versuche, wo die Babys ohne jeden Kontakt ... Ja?
00:19:25: Und die gehen tatsächlich ein!
00:19:27: Wir brauchen sozialen Kontakt, wir brauchen Berührung und das Gefühl Verstanden gesehen zu werden
00:19:34: usw.,
00:19:35: eine Zugehörigkeit... leichter erklärbar als diese Selbstwirksamkeit über die wir gerade gesprochen haben.
00:19:44: Wenn wir an Bedürfnisse oder Grundbedürfnisse denken, dann kommt als erstes häufig dieses Gefühl nach Verbundenheit.
00:19:51: Deswegen gehen wir überhaupt Partnerschaften ein.
00:19:54: Ja?
00:19:54: Deswegen haben wir Freunde deswegen haben wir unseren besten Freund mit dem wir irgendwie nur das teilen und so ja.
00:20:01: Und das ist was.
00:20:03: da geht es nicht ums ich sondern da geht's um einen Wirkontext.
00:20:07: In der Selbstwirksamkeit geht es ums Ich und hier geht's ums Wir.
00:20:12: Und ich sag immer, die kleinste Form des Wir ist ein Ich und noch ein Ich?
00:20:17: Also das nehmen wir dann irgendwie umgangssprachlich Paar... aber das sind die Is aus dieser Selbstwirksamkeit!
00:20:24: Wenn wir da unterschiedliche Arten und Weisen haben, die Spülmaschine einzuräumen oder Liebe zu machen muss sich frei fühlen und braucht ganz viel Bestätigung.
00:20:36: Wir flirten oder sogar Polileben, ja?
00:20:40: Und jemand anders gerade nicht.
00:20:43: Dann passt dieses Bier nicht... Ja?
00:20:47: ...und dann fühlt sich die Verbundenheit dadurch korrumpiert.
00:20:54: Also ich verstehe es jetzt so, dass so lange wir alleine sind, sage ich jetzt mal können wir einfach freise unser Ding machen.
00:21:02: Fenster auf, Fenster zu, Spülmaschine, Oster an der Wand.
00:21:08: Wie wir das so lustig finden und dann kommt halt so ein anderes Ich dazu und dann wird es spannend weil wie du sagst wir wollen uns eben auch verbunden fühlen aber es braucht irgendwie so eine Balance.
00:21:20: Das ist ja das Struggle den alle haben und es gibt ja Menschen diesen Gabo Maté oder auch Gerald Hüter.
00:21:28: Also Hirnvorscher, Psychologen sprechen ganz viel über den Konflikt zwischen Autonomie und Verbundenheit.
00:21:36: Es ist aber tatsächlich mehr als Autonomies die Selbstwirksamkeit.
00:21:39: Autonomien sind Teil davon.
00:21:42: Und in diesem Struggle sind wir ja – auch wenn wir die Bindungstypen angucken!
00:21:47: Der eine geht mehr in die Selbstwirksamkeit, in die Autonomie und sagt ich bin für mich.
00:21:52: Und das andere muss passen, sonst bin ich lieber allein oder auch wenn irgendwie Disharmonie ist dann ziehe ich mich erst mal auf mich zurück weil ich habe meine Gestaltungskraft.
00:22:02: hier und da gibt es andere, die sagen oh nein alleine komme ich gar nicht gleich, ich muss möglichst schnell wieder Harmonie herstellen Ich kann nur leben, wenn ich eine Verbundenheit habe.
00:22:13: Also diese sind eher Dazu geneigt ihr, ich ganz klein zu machen damit das wir existiert.
00:22:21: Aber über ihre eigenen Ich-Bedürfnisse zu gehen, Selbstwirtschaftsbedürfnissen zu gehen und diese Achse Verbundenheit versus Autonomie um nicht zu sagen Gestaltungskraft die wird ganz häufig thematisiert.
00:22:38: Das kennen ja viele und kann jeder nachvollziehen.
00:22:41: aber dann gibt es eben noch das dritte Bedürfnis.
00:22:44: Ganz spannend finde ich, weil es auch so wenig beachtet ist.
00:22:48: Obwohl's auch einleuchtet dass es da ist und das ist das Bedürfnis nach Stimulanz.
00:22:54: Stimulanz ist das Gefühl, dass wir nicht nur überleben sondern dass wir lebendig sind.
00:23:03: Und das fängt ganz basal an.
00:23:05: Das heißt unser Nervensystem sorgt schon dafür dieses Bedürfnis erfüllen, dadurch dass wir einen Herzschlag haben.
00:23:13: Dass wir atmen und all die Autonomensysteme überhaupt laufen.
00:23:19: Aber auf dem Level wo wir irgendwie ein Spielraum haben ist, stell dir vor, wir könnten auch einfach nur von Reis leben.
00:23:26: Wir könnten einfach jeden Tag Reis essen ja?
00:23:28: Und wir würden überleben und das wäre irgendwie in Ordnung.
00:23:31: aber sobald ein Mensch Reis hat fragt er sich wie können wir diesen Reis noch geiler machen.
00:23:37: Und dann kommen Menschen auf so geile Ideen und machen Currys oder im Bœuf de Rignon Rezepte, kombinieren Sachen.
00:23:46: Oder kreieren Musik- oder Poesie.
00:23:49: Das ist völlig unnötig in Überlebenssinne Aber das macht uns Menschen aus!
00:23:56: Das ist das was uns Menschen überhaupt erst zum Menschen macht.
00:24:00: Ein Hund ist einfach Dosenfutter und das kann jeden Tag dasselbe sein.
00:24:06: Naja, du weißt es besser wahrscheinlich?
00:24:08: Kommt drauf an würde ich sagen!
00:24:11: Aber auf jeden Fall haben wir als Menschen diesen Drang nach Lebendigkeit und nach Weiterentwicklung.
00:24:19: Diese Stimulanz ist das was uns hinter den nächsten Berg gucken lässt, was uns neugierig macht... Gedichte schreiben lässt, Musik machen lässt und so weiter.
00:24:31: Aber eben auch das was uns abends Doom scrollen lässt oder Alkohol trinken lässt Netflix bingen lässt oder im Zweifelsfall irgendwie porno süchtig werden lässt.
00:24:47: ja weil wir uns einfach nur betäuben Ja.
00:24:50: Dieses Betäuben ist quasi dieses Abtöten davon, dass wir eigentlich ein Lebendigkeitsbedürfnis haben aber das so scheinbar schwer ist in dieser Gesellschaft, in der wir leben auszudrücken.
00:25:03: Wir sind ja in einer völlig überstimulierten Gesellschaft, haben aber einen Bedürfnissen nach einer Stimulanz die von innen nach draußen kommt eine Kreativität ne Euphorie, ne Wah!
00:25:14: Ich würde auch sagen ich weiß gar nicht ob es Also weil du das auch so sagst, dass wir scrollen dann und ... Das ist direkt was Negatives.
00:25:26: Ich glaub ganz viele Menschen machen ja aber das, weil sie eigentlich dieses Gefühl suchen nach Boah, da geht jetzt irgendwas in mir auf, sage ich mal.
00:25:35: Vielleicht auch dadurch stimulierenden Sex
00:25:37: sozusagen
00:25:38: sich wünschen oder das stimulierende Dinner whatever mit vielleicht noch der Wir-Person, ja?
00:25:46: Aber irgendwie so ein ... Ja, da frage ich mich jetzt direkt.
00:25:58: Wie kann einen denn auch Stimulanz richtig erreichen?
00:26:02: Also das ist natürlich ein neues richtig großes Thema glaube ich und wir wollen hier nicht so weit abschweifen heute.
00:26:07: Das können wir gut aber es machen wir nicht.
00:26:09: Aber wenn ich mich dann nach Lebendigkeit sehne mal angenommen ja und du hast gesagt es ist auch Neurowissenschaftliches Modell eigentlich für Marketing aber ich meine dass wir machen ja nicht.
00:26:23: Also wir haben ja für Marketing, Wahrnehmung kein anderen Körper als für Beziehungen.
00:26:29: Das macht schon total Sinn das sich das deckt sozusagen oder wie das übertragen können.
00:26:37: So ich sehe nämlich nach diesem Gefühl von Lebendigkeit und checke vielleicht gar nicht dass ich irgendwie daran vorbeilaufe durch das Skrollen weil es wird ja auch Dopamin ausgeschüttet aber Eigentliche Gefühl ist ja flacher, würde ich jetzt sagen.
00:26:53: Und das kann beim Sex auch so sein?
00:26:55: Ich seh nämlich eigentlich nach diesen... vielleicht nach einer Tiefe und gucke dann dass sich das über schnelle Reibung oder heftige Intensität sind jetzt einfach nur Beispiele löse wo ich jetzt sagen würde, um auch dieses Gefühl von innerer Lebendigkeit und ich bin wirklich in meinem ganzen Sein auch stimuliert.
00:27:20: Brauche hier ja eine gewisse Grundkonstitution oder?
00:27:25: Wie würdest du das sagen?
00:27:27: Ich glaube es wird ganz schlecht vermittelt.
00:27:30: also wir werden nicht dazu erzogen eine gesunde Stimulanz zu suchen Sondern tatsächlich, die Lebendigkeit auch ja häufig in Kindern schon wird ganz schnell abgestumpft.
00:27:41: Die sollen dann acht Stunden oder sechs Stunden stillsetzen und sie sollen essen wenn sie eigentlich gar keinen Hunger haben oder sind zu laut wie du sagst.
00:27:51: genau das heißt dieses dieser expressionistische Anteil dient alle Kinder haben der wird abgedämpft Ja?
00:28:02: Und gleichzeitig leben wir in einer Gesellschaft, die ja ganz stark auch... Also ich hab Kinder gerade im Alter.
00:28:08: Wenn du den Elektrogerät gibst und dann versumpfen die da einen ganzen Tag drin.
00:28:13: Wie du sagst das hat denselben Effekt aber es führt nicht zu einem Selbstausdruck.
00:28:19: Und meine Behauptung ist wir Menschen haben ein angeborenes Bedürfnis nach Selbstausdrück.
00:28:28: Und ganz spannend, gerade weil du auch die Sexualität natürlich so stark im Fokus hast ist uns klar Sex kann in der Ecke von Stimulanz spielen.
00:28:39: Also Stimulations ist alles was mich irgendwie schockt, bockt und Spaß macht.
00:28:43: Ja?
00:28:43: Und da ist natürlich Sex aber es ist ganz interessant denn Sex selbst ist nicht das Bedürfnis und das erkennen wir daran dass wir Sex aus jedem der Bedürfenisse die ich gerade genannt habe leben können.
00:28:54: Ich kann Sex aus diesem Stimulanzbedürfnis haben.
00:28:57: Da geht's vor allem erst einmal nur um die Lust und die Euphorie, so ja?
00:29:02: Und das sollte natürlich immer irgendwie dabei sein.
00:29:05: aber es gibt ganz viele Menschen, die haben Sex v.a.
00:29:08: aus dem Impuls, aus den Bedürfnissen von Verbundenheit.
00:29:12: Ja ich würde sagen dass ist oft das was also auf Nachfrage dann auch erstmal genannt wird
00:29:18: Genau
00:29:20: Oder eben der Teil von Befriedigung.
00:29:22: Da würde ich jetzt denken, da geht es wahrscheinlich eher um
00:29:25: die Stimulanz?
00:29:26: Genau und ganz viele Paare, die zu mir kommen oder sich auch zu dir kommen haben das Problem.
00:29:34: Der eine hat Sex als Antrieb eigentlich aus der Verbundenheit so nach dem Motto Ich muss mich erst mit dir verbunden fühlen und dann ist Sex mein Impuls diese Verbundenheit zu zeigen.
00:29:45: Und der andere sagt, Mensch wir haben zu wenig Sex.
00:29:47: wenn wir mehr Sex hätten würde ich mich mit dir verbunden fühlen und dann wird da erkennen dass diese unterschiedlichen Arten aus unterschiedlichen Bedürfnissen kommen.
00:29:58: Der Letztere kommt aus dem Stimulanzbedürfnis.
00:30:01: aber wenn Ich mich mit jemandem zusammen stimuliere ja Dann nährt das die Verbundenkeit sage ich immer Das sieht man im Fußballstadion zum Beispiel, wenn ganz viele Leute die sich nicht kennen.
00:30:16: Aber alle begeistern für diesen einen Verein und dann gewinnt er und dann liegen sie sich hinterher verbunden weinend in den Arm.
00:30:24: Obwohl das eigentlich Menschen sind, die sich auf der Straße nicht mit dem Aschern gucken würden?
00:30:29: Ja.
00:30:29: Das heißt gemeinsame Euphorie und gemeinsame Stimulanz nähert die Verbundenheit.
00:30:35: Und da sind die Menschen, die sagen ah ich brauche diese Berührung, ich brauche diese Nähe um mich mit ihr verbunden zu fühlen.
00:30:42: Aber wie gesagt es gibt auch andere die sagen ah ich brauch erst diese nähe um das ausleben zu wollen.
00:30:50: und wenn sie unterschiedlich aufeinander einreden dann kommen die ja gar nicht zusammen.
00:30:56: Ja Dann ist jeder so in seiner ecke.
00:30:58: Würdest du dir auch so ein schönes Dreieck mitgebracht?
00:31:01: Ich weiß nicht ob du das noch.
00:31:03: zeigen wir gleich
00:31:06: Da wird es ja auch noch mal ganz schön deutlich, visuell einfach dass das so in unterschiedlichen Ecken irgendwie sein kann.
00:31:12: Jetzt frag ich mich natürlich in deiner Welt dieses Selbstwirksamkeits-Gestaltungsding, dass ich sozusagen ... Wie passt das denn in den Sex?
00:31:24: Total gut!
00:31:25: Und viel häufiger als wir denken.
00:31:27: leider wie viele Menschen haben Sex nicht um sich wirklich zu verbinden Und natürlich irgendwie Spaß machen kann's und solls immer, aber das mach ich vor allem für mein Selbstwert.
00:31:38: Das mache ich um zu erobern.
00:31:40: Um mir oder anderen zu zeigen was ich find toller Hecht bin.
00:31:43: jetzt vom männlicher Seite aus ja?
00:31:45: Oder auch viele Frauen schlafen häufiger mit ihrem Partner als sie selber hätten also würden nur um ihn zufriedenzustellen oder damit da nicht woanders hingeht.
00:31:58: Ja und dass ist letztendlich Ich-Manager mit meiner Gestaltungskraft über den Sex unsere Harmonie.
00:32:10: Ja, ein super Beispiel!
00:32:11: Das
00:32:12: findet
00:32:12: ja ganz viel statt.
00:32:13: Genau und deswegen erst denken wir wie was hatten das damit zu tun?
00:32:17: Und es ist soweit verbreitet.
00:32:20: also wie häufig schlafen wir nicht miteinander weil der Flo das wirklich will Sondern weil wir glauben, nach einem so und so vielen Date müsste das oder wir haben ja zu häufig nicht mehr.
00:32:31: Und da sind dann Impulse die aus dieser Gestaltungskraft, aus der Selbstwirksamkeit kommen beziehungsweise aus einer mangelnden Selbstwirksamkeit kommen.
00:32:38: Aus einer Kompensation dessen.
00:32:41: Sollen wir uns ganz kurz das Dreieck mal anschauen?
00:32:51: Genau!
00:32:51: Da können wir nämlich auch noch... weiter sprechen.
00:32:56: Vielleicht jetzt einfach, wenn du zuhörst gerade dann gucken wir mal ob wir irgendwie dieses Dreieck für dich irgendwo verlinken können.
00:33:03: in den Show-Notes.
00:33:04: das weiß ich grade noch nicht aber vielleicht geht es
00:33:06: genau
00:33:07: und wenn Du eh mit Bild unterwegs bist dann siehst du's ja
00:33:11: auch Genau.
00:33:12: Und ganz wichtig für mich ist zu sagen, das ist nicht hierarchisch anders als der Masloff es sagt dass hier die Spitze die Selbstwirksamkeit nicht wichtiger ist oder irgendwo an einer anderen Reihenfolge kommt als eins der anderen Bedürfnisse sondern das ist zufällig das könnte auch anders proportioniert sein.
00:33:31: Ein gleichschenkliches Dreieck sagt man glaube ich ne?
00:33:34: Ja genau.
00:33:36: und auch wichtig ist keine Pyramide also keine Hierarchie da drin.
00:33:41: Und ganz wichtig ist mir noch zu sagen, wie gesagt die Stimulanz wenn wir sie gemeinsam erfahren nähert das die Verbindung.
00:33:49: Aber wenn ich Stimulanz alleine erfahre oder auch mit jemand anderem hat es immer den Effekt dass es mein Ich-Gefühl, meine Selbstwirksamkeit nährt und steigert.
00:34:00: Das kenne ich, wenn ich müde abends nach Hause komme.
00:34:02: Eigentlich habe ich keinen Bock mehr, weil der Tag war anstrengend.
00:34:05: Aber ich krieg meinen Arsch hoch und gehe doch noch joggen oder zum Yoga oder Freunde besuchen.
00:34:10: Dann fühle ich mich hinterher genäht und besser und sage, das ist die beste Idee, dass sie es doch gemacht hat.
00:34:18: Jeder kennt das.
00:34:20: Wir müssen diese Stimulanz leben!
00:34:24: Wir müssen uns lebendig erfahren ... um uns selbst zu spüren und daraus auch diese Gestaltungskraft, dieses Ich-Gefühl, diese Identität überhaupt lebbar zu machen.
00:34:38: Die Selbstwirksamkeit und die Verbundenheit sind der Zustände.
00:34:41: ich bin entweder selbstwirksam oder nicht.
00:34:43: wir sind verbunden oder nicht aber an der Stimulanz habe ich die Stellschraube.
00:34:48: ich kann mich zwingen ins Gym zu gehen.
00:34:50: ich kann mit ihr hinzusetzen sich zu unterhalten.
00:34:56: Wir beide massieren uns oder wir gehen tanzen und haben dadurch einen Effekt.
00:35:02: Da setzt zum Beispiel ja die Parttherapie an, wenn sie Menschen leert andere Gespräche zu führen sich verletzlich zu zeigen wie wir letztes Mal auch besprochen haben und sich intim zuteilen.
00:35:14: das stimuliert uns und nachher fühlen wir uns verbundener.
00:35:20: Und da habe ich gleich eine Frage weil das können wir direkt mal probieren.
00:35:25: Das heißt, wenn ich ein echtes Interesse an dir als Person habe hier wohnen.
00:35:29: Ja?
00:35:29: Okay, jetzt bin ich gespannt.
00:35:31: Es fühlt
00:35:32: sich bisschen nach Hot-Seat an hier!
00:35:33: Ja
00:35:34: ja ja... Wir können ja nicht nur reden wir müssen ja das den Zuhörerinnen und Zuhöhrern auch glaubhaft machen.
00:35:44: Aber wir haben das letzte Mal gesprochen darüber dass man intim Dinge teilt kommuniziert und dadurch Verbundenheit herstellt.
00:35:56: Jetzt ist dieses intime Teil eine Form von Stimulanz, wenn ich ein Interesse an dir habe.
00:36:00: Also ich höre dir wirklich zu und frag dich zum Beispiel wir hatten beim letzten Mal dieses Beispiel von okay erzähl mir irgendwas privates von dir, irgendwas was völlig belanglos sein kann.
00:36:12: aber wenn ich einen echtes Interesse hab dann kann das Verbundenheit erzeugen.
00:36:18: Zum Beispiel hatten wir dieses ok was hattest du als für Poster in deinem Jugend?
00:36:23: Zimmer hängen.
00:36:24: Ja?
00:36:25: Und wenn
00:36:26: du dein Sack sagst, sage ich auch Mainz ja und wenn wir ein echtes Interesse aneinander haben dann fühlt sich das... also dann bauen wir ein Stück weit Bindung
00:36:34: auf!
00:36:36: Ja, verstehe ich.
00:36:39: Ich schwitze ein bisschen würde ich sagen ganz sicher gab es die Kelly Family in meinem Jugendzimmer insbesondere Paddy Kelly, ich weiß noch das ich sehr verliebt war damals.
00:36:57: Nicht Angelo der Blonde sondern der andere.
00:37:00: Keine Ahnung was die inzwischen machen ob's die noch gibt.
00:37:06: Die hingen
00:37:07: an meiner Wand und es war auch... Also ist schon auch damals war man ja als Kelly-Fan so ein bisschen geächtet in bestimmten Kreisen.
00:37:17: Es waren zwei schneidiges Schwert aber ich muss sagen Wahrscheinlich war ich so zwölf.
00:37:24: Also, ich war noch nicht das ganze Pubertier sozusagen sondern ich war eher noch ein kleines Pubertiere und ich erinnere mich an einen... Ich weiß auch gar nicht.
00:37:35: Ich müsste mal Fotos raussuchen aus der Zeit was ich vielleicht noch entdecke an meinen Wänden.
00:37:42: Ich erinner mich noch an Diedelmaus war auch da Und später war ich dann wahrscheinlich schon in meinem Schrank.
00:37:53: Nicht mehr an der Wand, aber ein Poster von Paul Walker, den fand ich wahnsinnig toll!
00:37:59: Wer ist das?
00:38:00: Das
00:38:00: ist ein Schauspieler, der auch gar nicht mehr lebt... ...meine ich.
00:38:05: Ich hoffe, ich bringe mich irgendwas durcheinander aus so The Fast and the Furious und so.
00:38:09: Also jetzt gar nicht dass sich diese Filme toll fand aber ich fand irgendwie diesen Typen toll... Und es gab's so einen, ich glaub der war oberkörperfrei mit so einer knappen Jeanshose, da war er in meinem Schrank ja?
00:38:18: Ja
00:38:19: also gut verpackt, aber da!
00:38:22: Ja!
00:38:24: Ja und ansonsten weiß ich jetzt nichts weiter tatsächlich, aber es hat sicherlich auch noch andere gegeben.
00:38:31: Ja, Starschnitt Was es nicht alles gab in der Bravo.
00:38:37: Ja, danke, dass du das teilst!
00:38:40: Und da merkst du selbst, wie du sagst... Da wird man rot und anfängt zu schwitzen.
00:38:44: Das ist unangenehm.
00:38:47: Wenn wir da jetzt aber quasi ein Feld erzeugen würden, dass wir noch weiter darüber sprechen könnten, weil du dich sicher fühlst dabei?
00:38:56: Wenn ich fragen könnte bei diesem Paul Walker Hast du das auch immer mal aufgemacht und dann wieder schnell zu oder hast du den zu bestimmten Occasions irgendwie angeguckt?
00:39:06: Also wenn wir da quasi tiefer gehen würden, würde das auf jeden Fall ein Gespräch werden was Bindungen erzeugt um Verbindung erzeugte.
00:39:14: Ja und ehrlich gesagt muss ich jetzt auch sagen, ich teile das.
00:39:20: Das fühlt sich verletzlich an, aber auch auf eine Weise, die ich gut halten kann jetzt.
00:39:26: Jetzt sind wir erst mal nur wie beide und ich weiß schon, dass das später andere Leute hören.
00:39:29: Ähm ... Das macht's eigentlich noch ein bisschen aufregend?
00:39:35: Aber auch dieses Ich-Teil-Das, ich zeig mich damit interessanterweise.
00:39:40: Mir macht es auch ne Art von Verbundenheit.
00:39:42: ja also ähm so ich öffne was.
00:39:45: Also ich lasse auch Verbindung zu in diesem ähm Ja, ich weiß gar nicht
00:39:51: Ja.
00:39:52: Was ist der Teil von der Selbstwirksamkeit in diesem Fall?
00:39:55: Gibt es den auch... Ich stimuliere mich auch irgendwie selber, ich finde das auch selber interessant.
00:40:00: Du
00:40:00: zeigst dir einen Teil von deinem Ich und dadurch kreieren wir ein Wir.
00:40:04: Also du bringst dein Ich ins Wir, würde ich sagen so ja.
00:40:08: Ja genau.
00:40:09: Also sind eigentlich alle drei Geschichten drin.
00:40:13: Alle drei Geschichten drin!
00:40:15: Ja
00:40:16: was hattest du an der Wand?
00:40:17: Magst du das auch teilen?
00:40:20: Tatsächlich das Einzige, was mir so richtig einfällt ist ... da war ich schon ein ordentliches Puppertier.
00:40:28: Ich war damals Grufti.
00:40:29: Also heute würde man sagen Emo ja?
00:40:32: Ja!
00:40:34: Und ich hab The Cure geliebt und war so ganz schmachtend da.
00:40:39: Habt es auch nur gehört.
00:40:43: Und ich hatte einen großes Dracula-Poster von diesem Film von Bram Stoker's Dracula Ja.
00:40:50: Und ganz ehrlich, ich hatte manchmal Angst davor abends ... weil das schon so ein bisschen gruselig war und gleichzeitig war da eine Attitüde drin die mich so angemacht hat.
00:41:00: also ich war so ganz ... genau hab nur schwarz getragen und so ganz lange und habe mich so damit irgendwo ein Stück weit verbunden gefühlt und gleichzeitig was so ein bißchen creepy und ängstlich und ich glaub dass hat mich einen Nervenkitzel in mir hervorgebracht.
00:41:19: Ja, interessant.
00:41:20: Also jetzt heute kommst du mir nicht mehr so in Schwarz gekleidet vor.
00:41:24: oder hat es irgendwann eine Transformation gegeben?
00:41:27: Tatsächlich erst mit dreißig rum.
00:41:31: Ich hab's lange durchgezogen.
00:41:35: Spannend!
00:41:37: Und davor weiß ich ehrlich gesagt gar nicht.
00:41:40: also ich glaube davor war ich so ganz fern.
00:41:42: meine Mutter ist Amerikanerin und hatte uns zu sehr proamerik... ... kanisch erzogen.
00:41:47: Das heißt, in der Zeit wo ich noch überhaupt gar keine Selbstkritik oder Kritik da hatte... ... habe ich eine amerikanische Fahne und Football-Banner und so ein Zeug da gehabt wie im typischen Collegefilm.
00:42:00: Ja?
00:42:01: So genau!
00:42:02: Aber das wird man heute auch nicht mehr denken.
00:42:07: Nee.
00:42:07: Es gibt nochmal ganz andere Seitenpreis.
00:42:12: Merke ich jetzt gerade so.
00:42:13: nicht so... Das muss jetzt erst mal hier verarbeitet werden.
00:42:18: Ja, man kann auch Sachen erfahren die einen nicht so anmachen.
00:42:22: Also ich finde es ja gar nicht schwierig aber ich merke so... Ah Überraschung!
00:42:30: Und das stimuliert würde ich sagen.
00:42:35: Genau und jetzt ist das nicht die super Hype-Stimulation.
00:42:39: Aber das soll ja auch nur quasi wie ein öffentlichkeitswirksames Beispiel sein, was wir mal ebenso machen können.
00:42:44: Wenn wir da jetzt drüber... wenn wir noch tiefer intimer sprechen würden oder wie es diese ganzen kennenlernen Kartenspiele gibt.
00:42:52: zur Vertiefung ja die ziehen das ja ganz gezielt darauf ab Sachen zu fragen, die man sonst eigentlich eher so für sich behält oder gar nicht selbst drüber nachdenkt.
00:43:02: und darum geht's ja sich zu zeigen Ja?
00:43:05: Und dadurch diese beidseitige Stimulanz zu erzeugen Zumindest auch ... um ein Biergefühl zu erzeugen.
00:43:14: Ja, ja...
00:43:16: Und das ist aber nur ein Aspekt von Stimulanz.
00:43:19: Stimulus kann ja auch ganz praktisch sein wie gesagt Yoga machen,... ... Masturbieren, Essen, trinken, Liederschreiben.
00:43:26: Das kann ja alles
00:43:27: sein.
00:43:29: Ja und ich werde so'n Bild nicht mehr los,... ... weil du hast ja dieses Dreieckrad gezeigt, aber.... Ich stelle mir vor dass liegt irgendwo auf dem Boden.
00:43:38: Ja?
00:43:39: Und das isst wie so'nen Raum in dem wir eigentlich immer... herumlaufen.
00:43:44: So, und mal sind wir mehr da und mal mehr da... Und mal stehen wir vielleicht auch sogar komplett irgendwie in der Mitte von diesem Dreieck und denken so wow!
00:43:54: Ja und dann ist es also keine Balance aus zwei sondern so eine Balance aus drei.
00:44:00: kann man das zu sagen?
00:44:02: Ja total und tatsächlich in meinen Ausbildungen wenn ich das Menschen vermittel Wir breiten das auf den Boden aus, ganz riesig und positionieren uns da.
00:44:14: Der Gag ist es nicht das Ziel... Also es ist da keine Wertung drin, ja?
00:44:19: Es ist nicht das Ziel in der Mitte zu sein oder irgendwie das alles auszuwiegen.
00:44:24: Ganz im Gegenteil ich muss oder je ich halte es für gesund wenn wir anerkennen dass das sogar stündlich sich wandeln kann Lebendig.
00:44:35: Genau, lebendig sind dass ich morgens ganz doll meine Selbstwirksamkeit brauche.
00:44:40: also dieses typische vorm ersten Kaffee sprich mich nicht an da habe ich meinen Ablauf.
00:44:44: dann will ich das so.
00:44:46: ja dann mache ich vielleicht noch die Küche sauber und dann muss sich erst das Gefühl.
00:44:49: also tatsächlich ist es bei mir so Ich räume meistens morgens den Abwasch der über Nacht getrocknet ist in die Schränke Und hab dadurch für mich So ein erstes Gefühl von Selbstwirksamkeit.
00:45:01: Von, ah ich hab ja irgendwas Sinnvolles gemacht.
00:45:04: Genau!
00:45:05: Also viele vielleicht?
00:45:07: Ja und dann erst hätte ich Raum jemand anderem zu begegnen im Vier.
00:45:14: Viele Menschen kennen das auch dass sie zum Beispiel abends nicht sich zur der geliebten oder dem Geliebden auf die Couch kuscheln können wenn die Küche noch nicht aufgeräumt ist oder die Kinder noch nicht im Bett sind da es noch so viel Gestaltungs Zwang da, dass ich mich nicht auf dich fokussieren kann.
00:45:30: Und jetzt leben wir in einer Gesellschaft die rund um die Uhr erreichbar macht.
00:45:34: Handy und so weiter... Die von Angestellten erwartet das auch nachts noch ihre geschäftlichen Mails ja oder sonst was?
00:45:42: Das sind tatsächlich ernsthafte Probleme weil wir quasi getriggert werden in unserem Selbstwirksamkeitsbedürfnis in dem Gefühl ist gut machen zu müssen, erreichbbar zu sein gestalten zu müssen Und das raubt aber die Präsenz für die Verbundenheit.
00:45:57: Ganz viele Paare kommen dabei mir, oder wir hatten es ja auch schon in vorherigen Calls jetzt wo wir sagen, die Menschen haben kaum noch Zeit Räume für Intimität zu finden.
00:46:10: Natürlich gibt's die Zeit Aber diese Zeit ist besetzt mit dem Ich Mit der Selbstwirksamkeit und Wir Haben diesen Raum nicht Für gemeinsame Stimulanz
00:46:23: Ja grad so irgendwie ein Mode-Ding, dass eigentlich die Selbstwirksamkeit immer mehr in den Fokus rückt.
00:46:30: Ich glaube ja auch weil es irgendwie geht inzwischen, weil auch gesellschaftliche Strukturen das mehr zulassen als vielleicht noch vor hundert Jahren oder so.
00:46:42: Und gleichzeitig ist es aber ... Also wieder im Sinne dieser Balance, wo's nicht um Perfektion geht, aber irgendwie eine Lebendigkeit in der Balance Zeit, die ich für Selbstwirksamkeit aufwende kann.
00:46:59: Nicht immer sozusagen im gleichen Maße für Verbundenheit aufwenden.
00:47:02: vielleicht gibt es Sachen wo das beides geht.
00:47:06: Ja also haben wir jetzt ja auch gerade erlebt dieses ehrlich miteinander sprechen.
00:47:11: Ich würde auch sagen dass Sex Also viele sexuelle Momente glaube ich wenn Menschen sich bewusst werden was sie tun und vielleicht auch ein bisschen über den Null-Acht, Fünfzehn Tellerrand hinaus gucken.
00:47:24: Kann Sex auch ... ein toller Raum sein?
00:47:27: Um mit diesen drei Bedürfnissen nicht zu erproben?
00:47:33: oder ja vielleicht auch so Paarbegegnungsgeschichten.
00:47:36: Ja.
00:47:38: So das ist ja auch... Also ich würde immer sagen es ist gar nicht ... Nicht Ich!
00:47:43: In meiner Welt gehört das alles irgendwie zusammen.
00:47:46: Genau.
00:47:47: Und ähm Das geht ja auch gar nicht darum, das irgendwie zu werten.
00:47:50: Sondern einfach nur eine Bewusstheit dafür zu bekommen aus welchem Antrieb mache ich etwas gerade?
00:47:57: Ja.
00:47:58: Es gibt immer quasi eine gesunde Seite wie wir unsere Bedürfnisse leben können und wie eine Schattenseite.
00:48:04: Wenn wir das unbewusst machen ist es häufig eben die Schattenseite.
00:48:09: Kannst du das vielleicht noch mal sagen so aus deiner Perspektive für jedes dieser drei Bedürfeneste.
00:48:15: ein Beispiel Das
00:48:19: Licht und das Dunkel.
00:48:20: Ja, oder um es so ein bisschen rauszuholen ... Ich mein, Licht und Schatten kennen wir alle, aber da fühlen wir uns vielleicht auch wirklich erfüllt mit.
00:48:30: Und da bleibt irgendwie so einen Nachgeschmack, sag ich jetzt mal, der auch unangenehm sein kann oder uns auf die Füße fallen kann?
00:48:40: Also in der Selbstwirksamkeit ist es so ... positive Ausleben von Selbstwirksamkeit ist wirklich eine Gestaltung im Sinne von einer Sicherheit schaffen, einen Mehrwert schaffen etwas Neues kreieren.
00:48:56: Ein Raum vielleicht auch quasi in so eine Dienerschaft gehen oder zuarbeiten für andere ja.
00:49:02: also da kann man dann auch so Werte dranhängen während die Schattenseite quasi in eine Form von Kontrolle und Manipulation fällt.
00:49:11: ich brauche das so sonst kann ich mich nicht halten.
00:49:15: Und da merken wir schon, diese Schattenseite kompensiert häufig eigentlich ein Mangel an einer soliden stabilen Ausprägung dieses Bedürfnis
00:49:24: ist.
00:49:26: Wenn ich meine Zwänge habe und alles ganz rigide so brauche dann heißt es dass wenn das nicht so läuft falle ich quasi ins Bodenlose.
00:49:34: Dann kann ich das nicht halten.
00:49:36: Ich hab keine innere Selbstwirksamkeit stabil.
00:49:39: deswegen muss ich irgendwie das ständig wieder Im Zweifelsfall sogar über irgendwelche Zwänge, Handwaschen oder fünf zu mal auf dem Wecker gucken bevor ich schlafen gehe.
00:49:48: Oder ja nicht zu verschlafen und so.
00:49:51: Also da kommt so eine Kontrolle rein.
00:49:53: Und ganz schlimm wird es eben wenn die Kontrolle andere Leute mit anderen Leuten betrifft.
00:49:59: Ja du musst die Spielmaschine genauso einräumen?
00:50:03: Genau!
00:50:05: Das ist gar nicht so.
00:50:05: ein unübliches Beispiel tatsächlich.
00:50:07: Ich glaube auch deswegen sage das gerade.
00:50:10: Ja, in der Verbundenheit ist das Schöne tatsächlich diese echte Begegnung und dieses echte Gefühl von Zugehörigkeit als Lichtvariante.
00:50:21: Und als Schattenseite dieses klammern Eifersucht du darfst dies und dass nicht weil mir macht es Angst wir sind auf ewig bis der Tod uns scheidet auf Gedeihung verterbt.
00:50:33: jetzt zusammen ja und fragen uns nicht mehr was wir wirklich brauchen alle naßlang mal Sondern das muss jetzt so sein und da dürfen wir nicht mehr dran rütteln.
00:50:45: Auch leider sehr weit verbreitet.
00:50:50: Und in der Stimulanz ist es ganz deutlich, das sagt ich aber vorhin schon Es gibt die Stimulanz oder Kreativität auch von mir heraus.
00:50:58: Das heißt nicht dass jeder ein Künstler sein muss.
00:51:01: Aber Sport wenn ich das mache weil ich ein Bewegungstrang habe.
00:51:07: Oder alles, wozu ich sage das tue ich zum Ausgleich oder was mir wirklich gut tut.
00:51:13: Dann natürlich auch tatsächlich Kunst schreiben singen Musik machen.
00:51:19: ja es kann noch Puzzlen sein oder so.
00:51:21: Ja also lecker essen und ist wirklich genießen.
00:51:25: Das sind Sachen die sind das ist die gesunde Variante dessen und das kann genauso aussehen.
00:51:32: Aber zum Beispiel dann esse ich nur um, aber bin nicht wirklich präsent und schmecke gar nicht.
00:51:36: Und schaue mir das nur rein, um mir irgendeine Stimulanz zu geben.
00:51:40: oder eben dieses Bingen oder Sexualität im Sinne von... Ich brauche davon ganz viel und bin eigentlich nie wirklich satt weil es immer nur um den Akt geht, aber das erfüllt nichts.
00:51:57: Also ich stopfe damit quasi immer nur kurzfristig irgendwelche Löcher.
00:52:01: Das ist dieses von außen mich betäuben oder von Außen irgendwie mich beschäftigen, weil ich eigentlich völlig unterstimuliert bin.
00:52:12: Das heißt wenn wir das so mit diesen drei Bedürfnissen klarstellen dann wird deutlich Wenn wir dieses Bedürfenes jeweils quasi ein Stück weit gesättigt haben, saturiert haben Ist da wie eine Stabilität da und die Schattenseite die übertüncht immer nur dass nicht in diesem Status befinden, dass wir das Bedürfnis nicht gelebt haben.
00:52:37: Und das nenne ich dann quasi Sekundärbedürfnisse.
00:52:40: Das primäre Bedürfen ist das echte und das Sekunderbedürffnisse findet einen Umgang damit... ...dass sich eigentlich ein Mangel woanders hat.
00:52:48: Also
00:52:50: zum Beispiel wenn jemand ganz doch klammerig ist und dieses engches Attachment hat wie es so schön heißt, ja?
00:52:57: Dann ist das ein Sekundäer-Bedürfness, das ist nicht echt!
00:53:00: Sondern das übertüncht mein Mangel an Selbstbewusstsein und Kraft auch alleine für mich zu sorgen.
00:53:13: Ja, das macht es einfach noch mal so greifbar und ein bisschen sortiert.
00:53:16: Das
00:53:16: ist sonst sehr ... ja genau!
00:53:19: Aber wie gesagt alles, nimm was du willst.
00:53:23: Du beendest den Call und machst dir einen Tee.
00:53:25: aus welchem Bedürfnis?
00:53:29: Ja, ich hab jetzt grad so für mich.
00:53:31: Weil ich kenne natürlich auch ... Ich bin ja auch nicht heilig oder erleuchtet oder irgendwas.
00:53:35: Du wahrscheinlich auch nicht?
00:53:36: Mich
00:53:37: auch nicht!
00:53:39: Und ich hasse ja Selbstoptimierung.
00:53:43: Oder was heißt haste ist ein krasses Wort.
00:53:45: Aber ich bin da echt kein Fan von.
00:53:47: Aber so und ich mag schon dieses ... ach, mich selber beobachten oder auch so mir auf die Schliche kommen sozusagen.
00:53:55: Und ich hab manchmal so Momente da hänge ich natürlich auch am Handy rum und scroll dadurch... Es gibt ja so viele verschiedene Apps mittlerweile wo du einfach auch Never Ending Story machen könntest und irgendwann finde ich kommt dieser Moment wo ich dann checke das mache hier eigentlich und eigentlich fühlt es sich total leer an Und ich wette, dass Menschen das auch kennen beim Sex.
00:54:21: Beim Essen.
00:54:22: Beim... Keine Ahnung.
00:54:24: Jobben.
00:54:25: Ich halte es für möglich arbeiten.
00:54:27: Ja ne?
00:54:27: So dieses... Ah da ist irgendwie so eine Lehre die ich nicht richtig los werde.
00:54:33: Sogar in der Beziehung!
00:54:36: Wir sind zusammen und wir machen hier und ja die Familie läuft.
00:54:39: Wir sind ein gutes Team.
00:54:40: aber so wo
00:54:42: ist
00:54:43: denn die Liebe
00:54:43: hin?!
00:54:44: Aber ich wollte dich nicht unterbrechen, genau.
00:54:47: Ja, aber so als Signal von ... Woran merke ich das auch?
00:54:50: Also nicht nur am Konflikt und wir kabbeln uns in verschiedenen Dynamiken sondern vielleicht auch an so Punkten wie, oh, ich mache irgendwas und es ist aber... Das ist nicht richtig nahhaft so, ne?
00:55:01: Und vielleicht trauere ich eine Weile bis ich das merke und ich finde es total menschlich dass das passiert.
00:55:07: Aber ich sehe ja immer wieder Menschen die sagen war meine Selbstbefriedigung also Das ist ganz schön funktional.
00:55:13: Der Orgasmus fühlt sich dann kurz gut an danach, denke ich eigentlich hätte ich mal lieber nicht machen sollen.
00:55:20: So fühle ich mich schlecht oder nicht gut oder so bleibt ein blödes Gefühl.
00:55:28: Ja voll genau und das zeigt nur wie wir in einer... Ich will nicht sagen Bedürfnisfeindlichen Gesellschaft leben, das wäre zu krass oder zu direktiv aber es fördert nicht unsere Bedürfnisse.
00:55:42: Wir werden darüber nicht aufgeklärt dass was wir jetzt hier oder die Menschen die zugehört haben überhaupt schon wissen und drüber nachdenken können.
00:55:50: ja Das gibt einem die Möglichkeit, wie gesagt ich befasse mich seit sechzehn Jahren nahezu täglich damit und fang an mich selbst und andere quasi dadurch besser zu verstehen.
00:56:01: Nicht um sich zu optimieren!
00:56:03: Ich hänge auch noch viel zu viel am Handy und mache ja aber ich kann in dem Moment anerkennen ah ich mach das weil und red mir das nicht schön Wenn ich drei Bier abends trinkt und dann hinterher merke, eigentlich hätte eins auch gereicht für irgendwie einfach den Spaß an der Freude.
00:56:21: So ja?
00:56:22: Dann muss ich mir eingestehen, offenbar habe ich da gerade irgendwo ein Mangel und kann die Eigenverantwortung ergreifen und sagen was brauche ich denn eigentlich wirklich?
00:56:30: soll dich nicht doch irgendwie doch am Bild weiter malen oder mit den Kindern spielen oder was der Geier etwas macht?
00:56:40: Ja und was ich auch so schön finde an diesem Modell, was du da mitbringst.
00:56:45: Du hast das vorhin auch immer wieder gemacht.
00:56:47: jetzt Menschen die uns nur zuhören haben das nicht gesehen.
00:56:50: aber du hast immer wieder so eine diese Bewegung von innen nach außen und von Außen nach innen.
00:56:54: also dass Bier das kippe ich halt so in mich rein oder die Schokolade oder das Handy.
00:57:02: In Bezug auf Sex könnte ich jetzt ein bisschen gemeinsam den Amoreli Adventskalender ... Wo ich ganz oft höre, wir machen das dann eigentlich nicht.
00:57:13: Der ist da, aber wir machen es eigentlich nicht!
00:57:16: Ist keine unbezahlte... wie sagt man das?
00:57:19: Ist keine Werbung hier.
00:57:21: Genau und ich habe auch nichts gegen Amorelli, aber ich hör' das eben immer wieder, dass diese Sextoi-Adventskaländer eigentlich dann verstauben.
00:57:30: hol ich alles von außen rein, versus ich mal das Bild oder ich schreibe was.
00:57:36: Oder ich bewege mich vielleicht zu Musik oder da hole ich etwas von innen nach
00:57:42: außen.".
00:57:45: Und wir müssen aufpassen dass es nicht so klingt wie gesagt, dass jeder jetzt gleich ein Künstler werden muss?
00:57:52: Das reicht überhaupt!
00:57:53: Und das sind diese Feinheiten, diese Körperwahrnehmung zu haben.
00:57:57: Da ist eine Unruhe die ich nicht gleich betäube mit Schokolade oder mit Sex oder irgendwas.
00:58:03: Sondern da is ne Unruh und vielleicht mag sie sich über komische Bewegungen kurz mal ausdrücken.
00:58:08: Du sprichst von diesen Schütteln auch?
00:58:12: Das stimuliert den ganzen Körper!
00:58:14: Ich fühle mich nach dem Schüddeln besser als vorher.
00:58:17: Und ich hab die Möglichkeit nach dem schütteln... mehr Klarheit zu finden, was wirklich gerade für mich dran ist.
00:58:26: Als wenn ich aus diesem und definierbaren Bedürfnis leg so agiere.
00:58:35: Ja?
00:58:35: Und da geht es ja los!
00:58:36: Also nämlich die Impulse meines Körpers war oder die Zustände meines körpers das ist ja etwas womit ich mich ganz viel beschäftige.
00:58:45: jetzt höre ich auch noch mal von dir Das ist total hilfreich, um zu checken.
00:58:52: Wie kann ich eigentlich bedürfnisorientiert leben?
00:58:57: Wenn ich meine inneren Impulse bemerke.
00:58:59: Nicht vierundzwanzig sieben alle kein Perfektionismus bitte aber mal irgendwo anfangen weil ich finde schon auch das Menschen des Sagen so dieses Ja, aber ich weiß gar nicht.
00:59:10: Was ist denn mein Impuls?
00:59:13: Wir verlernen das auch als Menschen in dieser Welt, in der wir groß werden.
00:59:18: und
00:59:19: will ich gerade auf dem Stuhl mich bewegen ... In der Schule?
00:59:23: oder sagt der Lehrer, Yvonne,
00:59:26: still
00:59:26: sitzen!
00:59:27: Und dann sagt die angepasst Yvon okay...
00:59:30: Das internalisieren wir ja ganz stark.
00:59:33: Und das gilt für vieles.
00:59:34: nicht nur Yvonne still sitzen, sondern auch Yvon irgendwie so hat Sex zu sein.
00:59:40: Oder was ist das ich?
00:59:43: Wir masturbieren alle als Jugendliche aber es muss leise sein weil die Eltern irgendwie noch im Haus sind und wir trainieren uns da ganz stark.
00:59:53: Deswegen ist ja nicht nur in der Sexualität, aber auch da – und das ist so schön machbar, weil's kann praktisch sein – dieses Umlernen so wichtig!
01:00:01: Aber dazu muss ich mir erst bewusst werden dass sich in Mustern laufe das mal in Frage stellen und da mal was Neues im sicheren Kontext auszuprobieren.
01:00:11: Das kann sein, in der Partnerschaft tatsächlich einen Raum zu nehmen und über die Poster in der Kindheit zu sprechen oder es kann in der Sexualität sein, sich neu zu berühren in der Selbstliebe um wirkliche Euphorie wieder einmal zu spüren und danach diesen Afterglow von, so fühlt sich eine genährte Selbstwirksamkeit an.
01:00:35: Wow!
01:00:36: Und dann zu checken wir haben ja alle die Mittel dafür.
01:00:41: Also ich kann jederzeit im Prinzip Yoga machen, masturbieren auf eine gute Art das ist mich nähert.
01:00:50: Dann laufen genärte Menschen rum, in allen drei Bedürfnissen ideal oder zumindest mit dem Wissen von, dass man das nähern kann und nicht dieses Suchende was sich selbst die ganze Zeit betäubt und nur irgendwie funktioniert.
01:01:06: Was so stark in dieser Gesellschaft sich zeigt, ja?
01:01:09: Das ist sehr schrecklich!
01:01:13: Ich glaube du hast da noch mal ein bisschen mehr Klarheit reingebracht.
01:01:17: Kann
01:01:17: ich gut vorstellen
01:01:18: für Menschen, die uns zuhören... Ja, einfach auch verständlich greifbar ist.
01:01:25: Ich glaube da waren jetzt einige Beispiele drin wo man in beide Richtungen wir wollen ja hier nicht nur sagen dass alles problematisch ist vielleicht erkennen sich an Menschen auch darin.
01:01:36: ach da gelingt es mir schon der Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen und irgendwie die turnieren weil oft So würde ich das sagen.
01:01:47: Es gibt es ja schon auch beides, also so...
01:01:50: Total und die Perspektive finde ich total toll!
01:01:52: Ich habe häufig diese ist fehlt was Perspektiven weil die Leute immer mit Problem zu mir kommen.
01:01:57: aber es ist völlig richtig zu merken wie ah deswegen oder dass unterscheidet mich von meiner Freundin vielleicht?
01:02:04: Die irgendwie Schwierigkeiten hat am Wochenende einen Antrieb zu finden.
01:02:08: Ich hab meine Morning-Practice und danach kann ... Ja?
01:02:11: Und ich mach die einfach, weil ich weiß, dass es mir gut tut.
01:02:15: Mhm.
01:02:18: Das kennen ja auch ganz viele Menschen das eher so dieses, oh, das gelingt mir noch nicht.
01:02:22: oder hier ist was nicht erfüllt, so eine Mangel... In dem gleichen Menschen würde ich sagen, finde ich immer Sachen.
01:02:31: wo man erkennen kann authentisch, aber da funktioniert
01:02:35: es.
01:02:35: In dem
01:02:36: Sinne von Es ist wirklich zugänglich sozusagen also nicht ich funktioniere sondern Ich habe Zugang zu meiner Bedürfnisorientierung.
01:02:49: Kann man das so sagen?
01:02:52: Ja zu meinem bedürfenen Spektrum vielleicht.
01:02:55: Was mir noch wichtig ist zu sagen Das kann sich halt handeln.
01:03:00: Also nur weil ich mal ganz stark auf diese Verbundenheit aus war, kann das sein?
01:03:05: Dass wenn die Familie dann da ist und wir drei, vier, fünf Jahre so gelebt haben.
01:03:09: Ich jetzt den Impuls kriege, meine Selbstwirksamkeit ganz stark voranzubringen.
01:03:13: Nur häufig crasht es, wenn das v.a.
01:03:15: unbewusst ist, das übliche System.
01:03:19: Genauso mit der Sexualität.
01:03:20: Wir hatten eine Sexualität, die ist toll, super ... Aber irgendwann mag ich vielleicht was Neues ausprobieren oder mich in einer anderen Rolle wiederzufinden.
01:03:30: Und dann wird's komischerweise ja immer edgy das anzusprechen,
01:03:35: obwohl
01:03:35: es das normalste und lebendigste ist diese lebendige also quasi mein neues gewürz an den reiß zu machen.
01:03:47: Ja ich glaube wir könnten dann noch ewig weiter sprechen.
01:03:51: wie immer genau gibt es noch was was vielleicht so für den schluss noch ganz wichtig ist aus deiner perspektive oder alles gesagt zu diesen wunderbaren Bedürfnissen und des Spektrums.
01:04:05: Ja, höchstens auch nochmal unterstreichen dieses Bedürfenste wandeln sich von alleine das ist normal und gesund.
01:04:16: wir brauchen umgang damit dass es eine erlaubnis gibt in den partnerschaften oder auch im selbstbild.
01:04:24: aber ich kann meine bedürfnisse nicht an- oder abschalten.
01:04:28: Das heißt, meine Bedürfnisse können mir sogar einen Strich durch meine Werte oder meine Lebensplanung
01:04:32: machen.
01:04:34: Ich habe diese Idee aber eigentlich brauche ich was ganz anderes.
01:04:39: Dann sollte ich mich für Letzteres entscheiden weil wir können nur glücklich werden wenn wir unsere Bedürflisse halbwegs erfüllt leben.
01:04:49: Ja wichtiger Schlusspunkt!
01:04:52: So was ist meine Idee versus... Was ist wirklich?
01:04:59: sinnvoll und nahhaft.
01:05:02: Ja, nicht nur die Idee sondern manchmal auch die Erwartung von den Eltern der Gesellschaft dem Partner.
01:05:09: Ich danke dir!
01:05:11: Das war schön.
01:05:12: Ich bin gespannt ob wir uns noch mal treffen zum Podcast aufnehmen.
01:05:17: Von mir aus?
01:05:21: Ich erinnere mich an den Anfang da gab es noch ein paar mehr Ideen auch.
01:05:24: Wir können ja mal sprechen ob wir das nochmal zusammen finden.
01:05:28: Ich danke dir auf jeden Fall ganz herzlich.
01:05:30: Und ja, sag mal bis bald!
01:05:35: Genau ich danke dir sehr Yvonne für den Raum und deinen Interesse hier.
01:05:40: Danke, bis bald ja!
01:05:43: Ja, ich hoffe diese Folge hat dir ein paar neue Perspektiven auf deine eigenen Bedürfnisse eröffnet und vielleicht auch darauf welche Strategien du bisher genutzt hast um sie dir zu erfüllen?
01:05:58: Und wenn du dich für Ruhens Arbeit interessierst, du findest ihn in den Shownotes.
01:06:05: Ja ich kann dir auch wirklich seine Ausbildung in bedürfnisorientierter Parttherapie ans Herz legen.
01:06:12: die läuft allerdings jetzt gerade schon.
01:06:15: Ich bin selber Teil davon als Teilnehmende und das ist wirklich eine richtig große Bereicherung.
01:06:22: also falls du dir das für den nächsten Durchgang im Auge behalten möchtest, kann ich dir das sehr empfehlen.
01:06:34: Du kannst die mir aber auch einfach auf Instagram folgen und wirst sicherlich alles mitbekommen was du wissen musst.
01:06:43: Und auch ich mag an dieser Stelle sagen ja in meiner Arbeit wird es immer mehr einfließen nicht als Drohung sondern eher als Bereicherung, als Struktur Hintergrund, auch ich finde dieses Konzept von diesen drei grundlegenden Bedürfnissen ultra hilfreich und total plausibel.
01:07:10: Und sehr, sehr spannend!
01:07:13: Ich freue mich so sehr dass ich das kennengelernt habe und immer weiter kennenlernen darf.
01:07:20: Ja also danke dass du hier in dieser Folge wieder mit dabei warst.
01:07:25: Lass uns gerne wissen wenn Du Fragen hast Wenn du Gedanken hast, wenn du etwas teilen möchtest also schreib einen Kommentar.
01:07:32: Schreib vielleicht eine Rezension, schreib uns eine Nachricht auf Instagram, schreibt eine E-Mail was auch immer dir so einfällt.
01:07:40: und ja ich freue mich natürlich auch total wenn wir uns in einer nächsten Folge wieder hören oder vielleicht auch an einer vergangenen Folge die schon da ist wenn du stöbern magst.
01:07:51: Also ich sag mal bis ganz bald und herzlichen Dank!