Dich nicht verlassen - auch nicht in der Sexualität
Shownotes
Es ist die 300. Folge dieses Podcasts.
Und ich hatte kurz den Impuls, etwas Besonderes daraus zu machen. Die größten Erkenntnisse. Die besten Folgen. Ein großes Jubiläum. Nichts davon ist entstanden. Stattdessen ist etwas viel Ehrlicheres passiert.
In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Gedanken, der mich seit vielen Monaten begleitet - und der im Grunde ein Kern meiner Arbeit ist.
Es geht darum, bei dir selbst zu sein.
Nicht als Kalenderspruch. Nicht als Aufforderung, dich endlich zu finden. Sondern als eine ganz konkrete Fähigkeit: zu bemerken, wann du dich selbst verlässt – und wie du immer wieder bei dir bleiben kannst.
Wir sprechen darüber,
- warum Leistungsdruck nicht nur in der Sexualität auftaucht,
- weshalb ich aufgehört habe, nach der einen perfekten Botschaft für meine Arbeit zu suchen,
- was sich in den letzten Jahren für mich grundlegend verändert hat,
- und warum ich heute glaube, dass echte Intimität genau dort beginnt.
Diese Folge ist persönlich, ungeschminkt und ohne Skript entstanden.
Vielleicht ist sie gerade deshalb eine der ehrlichsten, die ich bisher aufgenommen habe.
Ich wünsche dir viel Freude beim Hören.
Wenn du tiefer verstehen möchtest, was deine Sexualität möglicherweise beeinflusst, kannst du meinen kostenfreien Selbsttest machen. Er hilft dir, die wichtigsten Faktoren zu erkennen - oft wird dabei schon vieles klarer. Selbsttest starten
Abonniere gern den Podcast und hinterlasse eine 5-Sterne-Bewertung bei Spotify oder Apple. Das hilft enorm, damit mehr Menschen diesen Raum finden.
Für Impulse, persönliche Einblicke und Mini-Practices zwischendurch auf Insta: @yvonne.peglow
Für Texte, Fragen, Perspektiven und alle kommenden Angebote: SpürVertrauen Momente Letter
Für Rückmeldungen, Fragen oder Anfragen: hallo@spuervertrauen.de.
Alles Liebe, Yvonne
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo!
00:00:09: So schön, dass du da bist.
00:00:15: Ich meine das wirklich und gleichzeitig ist es eine beinahe verkommene Flossgull Und ich bin mir dessen bewusst.
00:00:27: Ja Es is die fucking unglaubliche dreihundertste Folge in diesem Podcast.
00:00:34: Ich sitze im Köln auf meinem Meditationskissen und ich bin bereit mich von dir bezeugen zu lassen bei einem Versuch und Experiment und einem Erleben, was ich mir überlegt habe für diese Folge oder gar nicht so richtig überlegt hab.
00:01:00: Es war mehr ein Impuls und du kannst Zeugen Zeuge sein dessen, was Ich gleich ausspreche.
00:01:14: Und es hat ganz viel mit diesem Podcast zu tun, das hat ganz viele mit Sexualität zu tun.
00:01:18: Es hat ganz wie mit dem Leben zu tun... Also es hat sehr viel mit Menschlichkeit und Menschsein zu tun!
00:01:28: Das ist seit langem mal wieder eine Folge die so null Komma Null Stiefpunkte oder Skript oder irgendwas mit sich trägt.
00:01:40: Ist jetzt noch ganz frei.
00:01:41: Es gibt die Idee Und dazu gab es noch zwei, drei Überlegungen und das war's.
00:01:47: Aber die sind auf keinem Zettel!
00:01:51: Und es ist so interessant.
00:01:53: ja denn ich habe mir vorgenommen das ehrlichste auszusprechen was ich aussprechen kann nach dreihundert Podcast folgen.
00:02:04: Nach keine Ahnung neun Jahren Menschen begleiten.
00:02:13: Ich weiß auch gar nicht wie viele es sind vor einem Jahr oder vor zwei Jahren mal gezählt und nun ja, es waren viele.
00:02:25: Inzwischen frage ich mich ob ist eigentlich noch dreistellig?
00:02:27: Oder ob das schon vielstellig ist?
00:02:30: Wahrscheinlich ist es vielstelliger.
00:02:35: Und wenn ich natürlich mitrechne, wen ich vielleicht alles im Podcast begleite oder begleitet habe dann müssen noch viel mehr Menschen sein, dann sind wir auf jeden Fall fünfstellig.
00:02:50: Genau!
00:02:50: Also... eine ehrliche Sache, die ich sagen kann ist ... Ich hatte kurz die Idee, ich möchte etwas Besonderes machen zu dieser dreihundertsten Folge auch um den Podcasts zu ehren und mich selbst und meine dranbleiben Fähigkeit zu Ehren, auch dich zu Ehrenden als Hörerinnen.
00:03:18: Und dann saß ich da und hab gemerkt, boah fuck.
00:03:21: Ich habe weder Bock jetzt die super krassesten Zehnerkenntnisse aus drehundert Podcast-Folgen auszugraben.
00:03:27: Ich hatte auch keinen Bock, die zehn Topten folgen irgendwie rauszusuchen und darüber nochmal irgendwas zu sagen und mir irgendetwas ganz tolles überlegen.
00:03:39: Ich hätte auch kein Bock, zehn oder mein Wink auch drei hundert richtig geile Fragen auszubrüten.
00:03:48: Also ich hatte auf all diese mentalen Geschichten irgendwie keinen Bock.
00:03:52: Das ist jetzt auch schon super ehrlich!
00:03:55: Oder was heißt, ich hatte keinen Bock?
00:03:57: Es war nicht... Ich war bockig sondern ich habe gemerkt das ist einfach nicht dran.
00:04:02: Ist nicht dran irgendwas Mentales zu dieser Podcast-Folge vorzubereiten oder auch irgendetwas zu leisten.
00:04:09: Ja, dass es auch nicht dran ist.
00:04:12: Irgendwas zu leisten und Ich schmunzle, gerade kannst du nicht sehen.
00:04:17: Aber das hat natürlich eine Megaverbindung zur Sexualität.
00:04:24: Umgefähr jeder Klient, jede Klientin erzählt früher oder später davon wie es... Wie schwierig ist eigentlich immer wieder in diesem Leistungsmodus zu landen?
00:04:35: Ja also auch ich habe keine Lust hier zu leisten etwas zu leisten was nicht dran ist!
00:04:46: Ich leiste total gerne wenn ich merke ah ja dass ist auch dran So, dann kann ich mich auch auf meinen Hosenboden setzen und mentale Geschichten ausbrüten und vorbereiten.
00:04:57: Das ist super!
00:04:59: Ja... das hat ja auch irgendwie etwas mit Leistung zu tun aber es ist nicht dieses.
00:05:06: Ich gehe über meine eigene Grenze oder ich gehe über das drüber was sich für mich stimmig anfühlt.
00:05:12: Und jetzt gerade denke ich auch naja also In der Sexualität fällt's ja schon so viel Menschen auch schwer.
00:05:24: Da habe ich doch im Podcast als Podcast Host in, podcasthostin kann man das so sagen.
00:05:32: Auch die Verantwortung für ich das vorzuleben.
00:05:34: ja also bitte geh nicht über deine Grenzen, bitte halte dich innerhalb deiner Grenzen auf und bitte tue Dinge die für dich stimmig sind in deiner Sexualität oder finde es heraus, finde deine Grenze heraus und finde heraus was Stimmig ist für Dich Genau.
00:05:50: auch ehrlich muss ich sagen Ich wollte keine laberer Barberfolge machen.
00:05:55: Das spüre ich auch, das nehme mich auch nicht dran.
00:05:57: Labarababa-Folge zu machen.
00:05:58: Deswegen sammle ich mich hier ein und mache keine großen Abbiegungen!
00:06:13: Ja also dieser Podcast ist angefangen im Januar zwei Tausend Achtzehn Und bis... Ich glaube Oktober zwanzig zwanzi gab es jede Woche eine Folge.
00:06:29: Und ich glaube das war immer Sonntags Und dann bin ich weggegangen von diesem wöchentlichen und habe mir erlaubt, so dann-und wann eine Folge zu machen, wo ich gerade Kraft und Kapazität und Ideen hatte.
00:06:43: Das ging so ne ganze Weile!
00:06:50: Dann gab es ne Phase... Da hab' ich glaube ich zwei Wöchendlich veröffentlicht.
00:06:56: Ich bin auch irgendwann auf Freitags gewechselt Von Sonntag auf freitag Und hab' dann aber auch gemerkt, naja diese zwei Wochen Rhythmus Der passt irgendwie auch nicht so richtig zu mir.
00:07:11: Und bin schlussendlich zurück zum wöchentlichen Rhythmus, aber nicht am Sonntag sondern am Mittwoch!
00:07:17: Warum?
00:07:20: Auch heute ist Mittwoche wo ich das aufnehme und Mittwoches inzwischen ein richtig schöner Podcasttag für mich und ich habe es geschafft dass auch wirklich in meine Arbeitswoche zu integrieren und darauf bin ich ganz schön stolz.
00:07:34: Das ist auch eine der ehrlichen Dinge die ich mit ihr teilen möchte.
00:07:39: Denn so oft geht es um die Frage, wo sind eigentlich unsere Räume für Sexualität?
00:07:43: Gibt's sie überhaupt?
00:07:45: Ja jetzt ist es heute Mittwoch Vormittag und die meisten Menschen sind am Mittwochs-Vormittags in irgendwelchen Büros oder in irgendwelsche anderen Arbeitsstätten.
00:07:54: Da bietet sich das dann nicht unbedingt an, Sexualität zu leben.
00:07:59: vielleicht aber im Mittwocht morgen vorm Aufstehen, ich weiß nicht.
00:08:05: Der predestinierte Tag für Sex, laut Astrologie könnte eigentlich eher der Freitag sein.
00:08:11: Aber Mittwoch ist jetzt auch nicht so schlecht, ja?
00:08:13: Mittwoche geht es um Kommunikation und Sex ist irgendwie auch Kommunikations-, aber ich drifte ab!
00:08:22: Warum bin ich weg von diesem Freitage- und dem Wochenende?
00:08:26: Weil ich gemerkt habe, ich schaff's dann unter der Woche nicht aufzunehmen... Und dann mache ich es in meiner Freizeit, also in der Zeit, in der ich mich eigentlich erholen wollte.
00:08:38: Wobei ich von meiner Arbeit jetzt nicht so wahnsinnig viel Erholung brauche.
00:08:40: aber ich brauch schon auch einfach Zeiträume, in denen ich nicht arbeite obwohl ich sehr gerne arbeite.
00:08:47: Das hat auch was zu tun mit Regeneration und gut Dasein können für meine Klientinnen und KlientInnen und auch Ideen generieren die entstehen auch an der Zeit wo ich einfach lebe und nicht arbeide.
00:09:02: Und deswegen bin ich super stolz auf mich, dass sich inzwischen diese feste Verabredung mit mir selber und meinem Podcast für dich habe.
00:09:09: Und die einfach völlig integriert ist im Arbeitsrhythmus!
00:09:14: Ich nicht überlege am Dienstagabend, nehme jetzt heute noch ein Podcast auf damit ich es morgen früh dann vielleicht nicht machen muss weil ich gar keine Zeit hab, weil ich mir da vielleicht irgendeinen Termin hingelegt hab oder so?
00:09:26: Nee der Mittwoch Vormittag ist inzwischen einfach heiliger Podcast vormittag und ich liebe das total.
00:09:35: Und es ist eine große Entwicklung für mich, nicht zu schludern mit meinen eigenen Grenzen.
00:09:43: Genau!
00:09:43: Das ist etwas Weiteres sehr ehrliches in diesem Podcast.
00:09:49: Denn man kann ja seine Grenzen durchaus merken und aber auch immer mal wieder freundlich ignorieren und denken passt schon – oft stimmt das vielleicht sogar.
00:10:01: Aber es gibt auch Momente, da passt das dann halt nicht.
00:10:07: Und du merkst jetzt vielleicht schon, hey was aber Yvonne macht glaube ich doch eine Labarababa-Folge?
00:10:12: Weil ich weiß noch gar nicht so genau wo sie eigentlich hin will und der Kernpunkt ist auch noch nicht dagewiesen, ja!
00:10:19: Aber dieses... Das was ich gerade erzählt habe ... Es gibt jetzt so viele Jahre Podcasts.
00:10:27: Zeitliche Jubiläum deckt sich natürlich jetzt nicht mit dem Folgenjubiläumen.
00:10:32: Das zeitliche Jubiliom ist dann am ersten, ersten siebenundzwanzig das nächste Mal.
00:10:38: Da feiern wir da neun Jahre Podcast wenn es den Podcast bis dahin noch gibt.
00:10:46: und Das was ich da gemerkt habe ist, ah eigentlich gehe ich zurück zu den Ursprüngen.
00:10:53: Zurück zum Anfang.
00:10:53: Ich gehe zurück zu diesem wöchentlichen Weil es mir auch tatsächlich gut tut und weil ich damals intuitiv irgendwie schon einen ganz guten Riecher hatte.
00:11:03: nur ich hatte ich sag mal bezüglich der Umsetzung so ein paar Ideen auch im Kopf wo ich dann irgendwann gemerkt hab aber auf die Weise passt das nicht für mich ja Aber dieser wöhnliche Rhythmus der ist eigentlich goldrichtig Und interessanterweise erlebe ich auch dabei etwas, was viele Menschen auch in der Sexualität erleben.
00:11:24: Ich versuche das jetzt ganz kurz dir zu schildern!
00:11:28: Das ganz ehrliche daran wäre... ...ich höre das immer wieder von Menschen.
00:11:35: Insbesondere von verpartneten Menschen die sagen Ja, ich möchte Sexualität auch an meiner Beziehung leben aber es ist nicht ganz so leicht ja?
00:11:44: Von diesen Menschen höre ich das und sie sagen mehr oder weniger Ähnlichen, aber sehr in anderen Worten.
00:11:56: Aber mit ähnlicher Botschaft.
00:11:59: Ah je länger wir eigentlich keinen Sex haben desto schwieriger wird's und wenn wir Sex haben führt das irgendwie dazu dass das nächste mal Sex haben sozusagen ja auch in greifbarer Nähe ist.
00:12:19: Ja, also dieses ach wenn ich grad dran bin dann ist es viel leichter auch daran zu bleiben.
00:12:27: Sprich Ich hab vielleicht heute Sex und kann mir vorstellen am Wochenende... Also heute Mittwoch nochmal zur Erinnerung Am Wochenende wieder Sex zu haben Und ich freue mich vielleicht auch schon drauf und dann gelingt es mir viel eher Ich sag mal, das Leben so zu gestalten, dass ich dann vielleicht auch Sex habe mit meinem Partner meiner Partnerin.
00:12:50: Als wenn ich schon, ich sage jetzt mal vier oder sechs Wochen, vielleicht Sex gar nicht im Raum war und auch nicht in der Luft lag ... Und dann den Anfang zu machen.
00:13:01: So ähnlich ist es bei mir und meinem Podcast auch!
00:13:05: Also ich weiß nicht ob ich auch mal sechs Wochen keine Folge gemacht hab könnte passiert sein Und ganz sicher war es ein ziemlicher Angang danach, wieder loszulegen.
00:13:17: Das merke ich richtig doll!
00:13:20: Weil alles was zum Podcast machen dazu gehört auch dann irgendwie so sich fast zu anfühlen... Ich weiß gar nicht mehr wie das geht.
00:13:28: Ja und ich muss erstmal wieder so gucken und überlegen und dann dauert alles länger und das ist alles viel mehr angang und so.
00:13:36: Also ich kenne das nicht so sehr in der Sexualität, aber ich kende es durchaus aus den letzten dreihundert Folgen Podcast machen.
00:13:44: Nichts so sehr an Zeiten wo ich wöchentlich da war für dich... Aber an Zeiten, wo ich sehr unregelmäßig da war auch etwas sehr Ehrliches.
00:13:55: Und jetzt nähere ich mich langsam so an weil ich habe gesagt ich bin eigentlich hier im Podcast.
00:13:59: und zurück zu den Ursprüngen.
00:14:03: Ich möchte etwas mit dir teilen Was mich eigentlich seit einem Jahr begleitet.
00:14:13: Ja, seit einem Jahre begleitete es mich wirklich intensiv und ich würde sagen aber auch schon so.
00:14:27: seit drei vier Jahren vielleicht vielleicht vier fünf jahren sogar auch weiß ich gar nicht ganz genau begleitung ist mich so latent Und das ist etwas was Vielleicht viele Menschen auch kennen.
00:14:40: vielleicht kennst du das auch vielleicht ist es aber auch Ja, vielleicht kennst du es auch nicht.
00:14:45: Wenn du das nicht kennst, dann ist mit dir trotzdem alles gut und mir ist auch alles gut dass ich es anders erlebe.
00:14:54: Ich habe immer mal wieder so in Wellen würde ich sagen Daran rum elaboriert was eigentlich der rote Faden meiner Arbeit ist Auch weil ich eine Zeit lang gemerkt hab Ah!
00:15:09: Und das interessiert mich noch.
00:15:11: und das und die Ausbildung Oh, das Themenfeld.
00:15:16: Das ist doch richtig super.
00:15:20: und wo ich auch so gemerkt habe ja irgendwie geht es im weitesten Sinne alles um Sexualität oder Beziehung oder Begegnung und da hab' ich immer gedacht naja aber was ist denn...was is wirklich der gemeinsame Nenner?
00:15:31: Und wie kann ich das vielleicht auch für mich selber noch besser greifen um für mich selbst auch noch klarer zu werden?
00:15:36: Wie kann ich's aber vielleicht auch noch besser Greifen um klarer Zu werden Für meine Klientinnen in der Begleitung, aber auch wie ich vielleicht auch mich zeigen kann mit meiner Arbeit.
00:15:50: Jetzt nicht aus so einem Perfektionismus drangen oder so von oh Gott!
00:15:54: Ich muss mich immer weiter optimieren und besser werden sondern auch weil ich gespürt habe tatsächlich das was ich hier mache.
00:16:00: Das ist alles schon total richtig und wichtig Und ich bin schon total nah dran.
00:16:07: Aber ich bin ein bisschen wie im Wald Und sehe vor lauter Bäumen, nee wie sagt man das?
00:16:17: Was kann man nicht sehen vor lautter Bäumen?
00:16:19: den Wald.
00:16:21: Ich weiß nicht es gibt dieses Sprichwort guck mal mein Gehirn funktioniert nicht so gut gerade Es ist müde es braucht gerade viel schlaf es hat viel zu verarbeiten.
00:16:31: aber auch dass es gut.
00:16:32: ich will nicht abschweifen zurück.
00:16:39: Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht, so heißt es.
00:16:42: Genau!
00:16:42: Ich sehe dem Wald vor Lauter Bäume nicht.
00:16:46: Das Gefühl habe ich seit wirklichen paar Jahren und manchmal ruht das und ich mache einfach so meine Sachen und ist super und läuft auch für mich und ich hab damit keine Bauchwehe oder irgendwelche anderen Schmerzen und manchmal komme ich in Phasen wo ich merke boah jetzt drückt's ja jetzt fängt an irgendwie mich zu drücken dass sich den Wald von lauter Bäumen nicht sehen kann Und ich habe eine ganze Zeit mit verschiedensten Tools versucht, das so ... ja, ich sag mal so kognitiv mir dann zu überlegen und zu analysieren.
00:17:21: Was ist es denn jetzt?
00:17:22: Und immer wieder mit ganz vielen Zetteln auf dem Fußboden gesessen und Zusammenhänge versucht zu finden.
00:17:30: Da sind auch teilweise richtig gute Dinge rausgekommen, die sich dann aber auch noch kurzer Zeit überlebt hatten und wo klar war, ja okay das war jetzt mal gut aber das ist irgendwie auch noch nicht.
00:17:41: Vielleicht gehört das zum Puzzle?
00:17:44: Aber es ist nicht... Ja, es is'n nicht das fertige Bild!
00:17:49: Und inzwischen denke ich ja auch so Ich weiß gar nicht ob das Bild jemals fertig ist.
00:17:53: Auch von mir und dem roten Faden meiner Arbeit oder meines Wirkens könnte ich vielleicht auch sagen Vielleicht ist das auch niemals fertig, vielleicht gilt's das auch irgendwie zu akzeptieren.
00:18:06: Das ehrlichste was ich sagen könnte ist, ich gehe eigentlich wieder zurück zum Ursprung.
00:18:09: Ich geh zurück zu den Anfängen.
00:18:11: und wo kam ich her?
00:18:15: Wie habe ich angefangen?
00:18:16: das weißt du natürlich nicht weil ich darüber glaube ich noch nie so explizit im Podcast gesprochen hab.
00:18:25: aber dieser Begriff Spürvertrauen der es auch entstanden in einer Phase wo ich mit ganz vielen Zetteln auf dem Fußboden saß, tagelang immer wieder also zwischendurch habe ich natürlich geschlafen und gegessen usw.
00:18:47: Aber das war so ein richtig schöner Prozess und da standen ganz viele Begriffe und ganz viel Zustände und ganz viele Erkenntnisse auf so verschiedenen Post-its und Moderationskarten usw.. Und am Ende war dieser Begriff Spürvertrauen geboren.
00:19:09: ja Und in dieser ganzen Zeit der Beschäftigung habe ich immer mal wieder auch gedacht, oh, Spürvertrauen.
00:19:15: Irgendwie nervt es mich auch inzwischen.
00:19:17: Es ist irgendwie leer geworden als es überlebt.
00:19:21: Es muss was anderes werden... Ja und ich war auf der Suche!
00:19:31: Ich war nochmal auf der suche.
00:19:34: Vielleicht hast du auf meiner Webseite mal gelesen dass sich auch in der Sexualität lange auf der Soche war.
00:19:39: so in meinen zwanzigern?
00:19:43: In meinen Dreißigern, ich werd jetzt vierzig im September habe ich nicht in meiner Sexualität gesucht.
00:19:49: Also vielleicht auch hier und da ein bisschen aber... Ich hab vorrangig in meinem Wirken gesucht Oh Gott!
00:19:57: Und ich hab es so sehr gesucht.
00:20:01: Und irgendwo liebe ich die Suche.
00:20:04: Aber irgendwo merke ich auch Hossa Ich kann trotz vieler Mühen und Anstrengungen Ich kann es nicht produzieren.
00:20:19: Und was habe ich dann schlossendlich gemacht?
00:20:21: Ich glaube vor einem guten Jahr war das, ich hab angefangen zu wissen... Ja gut da ist noch etwas, was ich noch nicht sehen kann und ich akzeptiere das jetzt und lehne mich ein Stück weit zurück und es kommt!
00:20:38: Es kommt irgendwann!
00:20:41: Es Kommt Irgendwann!
00:20:47: Und dann hatte ich letztes Jahr zweimal, einmal im Sommer und einmal im Winter.
00:21:00: So Tage oder so Phasen von mehreren Tagen – wo plötzlich was kam?
00:21:13: Ja, wo plötzlich etwas kam!
00:21:17: Und ich hatte das auch dieses Jahr noch zweimal.
00:21:20: Wo plötzlich was came.
00:21:24: Ich weiß noch wie es das erste Mal passiert war letztes Jahr im Sommer, und ich dachte okay jetzt weiß ich Bescheid.
00:21:32: Richtig spannend.
00:21:34: Ich dachte so wirklich, okay das war jetzt der große Knall.
00:21:38: Ich weiß jetzt was der Kern meines Wirkens ist und ich war so dankbar.
00:21:47: So dankbar!
00:21:49: Und ich war auch inspiriert und habe verschiedene Dinge angefangen anders zu machen.
00:21:57: Hab mich auch einiges nochmal anders getraut und dann musste ich aber irgendwann feststellen dass es angefangen hat sich wieder so anzuführen wie mit dem Spürvertrauen.
00:22:12: Ja, dass ich gemerkt habe okay aber irgendwie ist das noch nicht so ganz.
00:22:15: ja irgendwie ist es das noch nie so ganz.
00:22:18: und jetzt weiß ich natürlich auch weil ich mich selber ziemlich gut kenne dass dieses irgendwie isst das noch nichts so ganz.
00:22:23: das kann auch mal so ja aus so einer ungeduld oder vielleicht schon auch irgendwas was ein bisschen mit so Perfektionismus kommt zu schuhen haben.
00:22:45: Aber das war so nicht, es war ein ganz ehrliches.
00:22:48: Das ist es noch nicht.
00:22:49: Damals ging's um Resonanz und mit Resonanzen ist nichts falsch.
00:22:56: Resonance ist super!
00:22:57: Ich liebe Resonans, ich liebe es, Resonancen zu erleben.
00:23:03: Und ich musste mich aber wieder verabschieden von der Idee des Resonants.
00:23:07: Ich nehme jetzt einfach dieses Wort ohne dich noch mit weiteren Ausführungen dazu vollzuladen.
00:23:13: Das Resonanz war nicht der rote Faden meines Wirkens.
00:23:27: Ich glaube, ich war auch ein bisschen enttäuscht als ich dann gemerkt habe... Oh nee!
00:23:31: Also irgendwie da fehlt es fehlt der Drive darin.
00:23:37: Der nachhaltige Drive darinn und Ich habe natürlich währenddessen ja die ganze Zeit weiter Klienten, Klientinnen begleitet auch sehr erfolgreich im übrigen.
00:23:47: Ja also du darfst dir das jetzt nicht so vorstellen wie dass ich hier die ganze zeit verwirrt bin und ich weiß was ich tue sondern das ist so.
00:23:55: ich mache einfach meine Arbeit Und wirke und diese Prozesse die laufen so im Hintergrund ja und es kriegt ihr im wesentlichen einfach auch niemand mit außer vielleicht so ganz eng privat vertraute Menschen, die nicht dann sowas auch mal erzähle oder jemand der mich als Mentor, Mentorin begleitet auf Business-Ebene kriegt sowas dann auch mal mit.
00:24:15: Aber ich erzähle das ja meinen Klienten eigentlich nicht!
00:24:19: Wenn du jetzt meine Klientin bist und denkst dir so okay ist ja interessant was ihr erzählt?
00:24:24: Oder war es?
00:24:27: Da hast du jetzt ein bisschen behind the scenes.
00:24:29: Okay aber also... um es kurz zu machen.
00:24:33: Es passierte im Winter erneut, also Winter letztes Jahr und das war auch so groß!
00:24:46: Das war richtig groß!
00:24:52: Und das war sehr existenziell.
00:24:54: Also es ging sehr um existenzielle Arbeit und es ging um Nervensysteme und Sexualität.
00:25:03: Davon hast du auch ein bisschen was mitbekommen vielleicht im Podcast Da habe ich wirklich für mich nochmal diese Ebene mir zugänglich gemacht, wo es um Nervensystem und auch die existenziellen Geschichten.
00:25:15: Die habe ich jetzt nicht so super explizit mit reingenommen aber ja vielleicht wenn du das ein oder andere mitbekommen hast.
00:25:27: Vielleicht macht es gerade für dich Sinn?
00:25:28: Und die Resonanz könntest du auch erlebt haben klein kleiner kleiner als was im Winter passiert ist Genau.
00:25:38: und dann habe ich ja gedacht, okay jetzt also ist es wieder passiert.
00:25:40: Okay das die Resonanz ist es offensichtlich nicht.
00:25:42: Jetzt ist es dass Ja also ich war wieder so ah ok jetzt ist das.
00:25:52: Und was dann passierte?
00:25:52: bar dass ich nochmal Ich sag mal von der muße geküsst wurde Das war glaube ich im März oder April oder so jetzt dieses Jahr.
00:26:11: Da waren ein bisschen pausen dazwischen Und ich glaube zu dem Zeitpunkt hatte ich dann auch verstanden, dass das irgendwie gerade gar nicht so ein fixes Ende hat.
00:26:24: Also wusste ich natürlich eigentlich vor schon, dass wir uns ja auch immer weiterentwickeln also aufgrund meines eigenen Lebens.
00:26:34: aber nun ja gewisse Dinge willst du einfach erlebt haben und dann hatte ich es nochmal und noch mal in so kleineren Wellen würde ich sagen Ja, und das ehrlichste was ich dir zu sagen kann stand heute ist.
00:27:08: Oh vielleicht!
00:27:10: Es ist inzwischen so nah dran dass es keine weitere Welle braucht?
00:27:16: Vielleicht kommt aber trotzdem noch eine weitere Wellen... I don't know Aber immerhin schaffe ich es heute darüber zu sprechen.
00:27:22: Das ist glaube ich neu In der Form Und das ist total einfach.
00:27:32: Es ist nicht Resonanz, es ist ein Nervensystem.
00:27:35: All diese Dinge gehören dazu und es ist nichts der Formulierungen die mich auch so davor dieses Jahr noch einmal berührt haben.
00:27:47: Und es ist sehr nah dran an Spürvertrauen!
00:27:50: Das finde ich total interessant.
00:27:55: So einfach dass ich merke das ist eigentlich das was Klienten in mir seit Jahren erzählen, was sie bei mir suchen... Ja, also es ist nicht das erste, womit sie kommen.
00:28:07: Und das ist auch nicht das offensichtlichste, wo mit sie kommen.
00:28:09: aber es ist eigentlich überall dabei und Es geht um Bei sich selbst sein bei sich selbst seien und ich könnte fast ein bisschen weinen auch Währenddich dass ihr ausspreche und es geht nicht um sich selbst finden oder Sich selbst suchen Es geht noch nicht mal um im Körper sein und das ist so interessant.
00:28:58: Das ist wirklich auch für mich, pustet mir nochmal ein bisschen das Hirn weg weil ich inzwischen einfach viel mehr merke.
00:29:10: der Körper ist ein Weg um bei sich selbst zu sein aber es geht nicht darum im Körper zu sein dass im Körper.
00:29:17: Sein ist noch nicht das Zentrum sozusagen sondern bei sich Selbstsein.
00:29:25: ist das Zentrum Stand aktuell wer weiß was noch für Wellen kommen?
00:29:32: ja Vielleicht halte ich dich auf dem Laufenden in Folge vierhundert oder so.
00:29:43: Und vielleicht kennst du das?
00:29:46: Ja, also was Menschen die zu mir in die Begleitung kommen sagen ist oh ich habe so das Bedürfnis mich auch selbst noch mal besser kennen zu lernen... ...oder sie sagen so etwas wie Ich weiß gar nicht so genau, wer ich eigentlich bin sexuell oder was ich mag oder was mir Lust bereitet.
00:30:07: Oder sie sagen, oh, ich bin oft angespannt und lande irgendwie in so einem Modus wo ich alles richtig machen will.
00:30:20: Und das stört mich, dass es hält mich auch davon ab zu genießen oder wirklich da zu sein.
00:30:30: Oder Sie sagen etwas wie, ah, es fühlt sich nicht so richtig übereinander passend an, da bin ich und da ist das was ich tue.
00:30:39: Und es ist wie so ein bisschen verschoben.
00:30:42: irgendwie gehört dass nicht so richtig zusammen und Es fällt mir auf und das geht auch von alleine nicht weg.
00:30:49: Ich habe lange von ureigener Sexualität geredet und auch das ist total richtig!
00:30:57: Das ist aber auch nur wie ein kleiner Fluss der in das große Meer von bei sich selbst sein mündet würde ich jetzt heute, glaube ich sagen.
00:31:08: Ja und das Interessante ist dass eigentlich kaum Menschen mir sagen Ich möchte mehr bei mir selbst sein wenn sie in die Begleitung kommen aber Sie sagen manchmal ich bin gar nicht so richtig bei mir beim Sex ja und manchmal beschreiben sie auch einfach bloß ich sage jetzt mal Probleme Und wissen noch gar Nicht Dass hinter dem Problem liegt dass sie nicht So Richtig Bei sich Selbst sind.
00:31:46: Und nochmals ist es nicht, aus meiner Sicht ist das nicht eine... ich suche dann mich selbst in der Theorie oder in der Identität.
00:31:54: Oder so kognitiven Dingen sondern es ist eigentlich ein Lernen bei sich selbst zu bleiben Denn meine Hypothese ist dass wir eigentlich immer wieder Momente in unserem Leben haben wo wir ganz natürlich bei uns selbst sind.
00:32:24: Vielleicht muss man in Einzelfällen nochmal gucken, wenn Menschen auch wirklich zum Beispiel traumatische Erfahrungen gemacht haben.
00:32:30: Ob das dann zutrifft?
00:32:31: Das muss man sehr individuell anschauen aber... Ich sag mal, wenn das Nervensystem von Menschen im weitesten Sinne normal funktioniert und normal funktionieren ist Sprache die ich jetzt benutze, die ich unglücklich finde weil weder normal noch funktionieren.
00:32:57: Naja, so Dinge sind die ich richtig teufelne aber mir fehlt es gerade an Alternativen.
00:33:03: Ja also wenn das Nervensystem wirklich auf dieser rein biologisch physiologischen Ebene wie vorgesehen arbeitet sage ich jetzt mal dann haben wir eigentlich auch immer wieder Momente wo wir bei uns selbst sind und was wir aber tun ist dass wir anfangen uns selbst zu verlassen oft aus guten Gründen.
00:33:31: ja Wir machen das nicht fahrlässig oder selbst zerstörerisch in den allermeisten Fällen, sondern wir machen es oft aus Gründen wo wir erst mal denken dass ist gut.
00:33:41: Oder wir denken halt gar nichts passiert einfach.
00:33:43: aber auch unser Nervensystem meint es einfach gut mit uns.
00:33:49: Aber wir verlassen uns selbst und erzählen uns irgendwelche Geschichten warum das gut wäre uns selbst zu verlassen.
00:33:57: Und ich weiß noch nicht mal, ob das das Gleiche ist wie sich selbst verlieren.
00:34:00: Das ist für mich eigentlich noch was anderes weil ich kann mich selber verlieren und es genießen.
00:34:04: aber auch mich selbst verlassen Kann ich in der Regel nicht genießen.
00:34:12: Ich kann mich selbst verliern dass genießen und wieder zurückkommen.
00:34:16: ich kann Mich im moment verlieren Auf eine sehr gesunde Weise.
00:34:21: ich weiß nicht ob ich mich auf eine gesunde weise selbst verlassen kann und das worum es für mich geht is diese Momente von wo verlasse ich mich selbst, mehr und mehr zu identifizieren.
00:34:43: Zu bemerken und zu schauen wie es denn vielleicht auch anders gehen kann.
00:34:50: Und das betrifft die Sexualität so sehr weil... Oh je wir sind da einfach so verletzlich wenn wir uns nicht irgendein Panzer angezogen haben.
00:35:04: Sind wir da so verlettlich?
00:35:13: Und es ist manchmal die vermeintlich sichere Lösung, uns selbst zu verlassen.
00:35:17: Aber das was passiert ist dass wir rausgehen aus dem Erleben und nicht schaffen zu genießen.
00:35:22: Dass wir vielleicht glauben wir spüren uns selber gar nicht so richtig und vielleicht tun wir's auch nicht in letzter Konsequenz.
00:35:30: aber es ist auch nicht so dass wir uns gar nicht spülen.
00:35:33: Wir spünen den Teilen nicht der auch in dem Moment aus irgendeinem Grund vielleicht auch nicht gespürt werden möchte Weil da vielleicht auch schwierig ist, gespürt zu werden.
00:35:50: Ja und das mache ich mit Menschen.
00:35:53: Ich helfe eigentlich, wobei ich helf mich nahe, ich helfe, na doch irgendwie helfe schon dabei aber viel mehr begleite ich Menschen dabei.
00:36:03: Ich spiegele ganz viel, ich zeige Möglichkeiten auf wie es gehen kann bei sich selbst zu sein.
00:36:12: Und was ich eben auch mache is ein Raum zur Verfügung zu stellen dafür durch meine eigene Anwesenheit, durch mein eigenes bei mir sein.
00:36:24: Auch wenn ich mit Menschen arbeite mich selber nicht zu verlassen und ganz sicher gelingt mir das nicht in hundert Prozent meiner Zeit.
00:36:36: Ja aber es gibt ein relativ großes Gewahrsein dafür Und eine relativ große Fähigkeit dafür auch wieder zurückzukommen.
00:36:47: Das was Menschen erleben ist dass sie in so Räumen Anders Zugang zu ihrer eigenen Kapazität haben sie selbst zu sein.
00:36:58: Und das mache ich mit Menschen!
00:37:03: Mit Einzelpersonen, mit Paaren... ...mit Gruppen.
00:37:07: in Gruppen Ja.
00:37:22: und was mich gerade sehr berührt Ich versuche jetzt mal das noch mit dir zu teilen und es ist sehr ehrlich was ich dir hier erzähle Ist dass ich letzten Sommer in einer Art Authentic Relating Game kam der Satz zu mir, ich bin da als etwas was ich gerne höre von anderen Menschen die mir das sagen.
00:37:49: Ich bin da.
00:38:00: heute kann ich nochmal ganz anders sehen dass es auch... Das ist nicht nur ein Satz.
00:38:14: es muss darum geht das andere Menschen in mir sagen sondern es auch darum geht dass ich so lebe dass ich da bin ich da bleibe Ich vielleicht auch mir selbst sage, ich bin da.
00:38:31: Und das heißt nicht, ich kann alles alleine und ich brauche keinen anderen Menschen?
00:38:37: Gar nicht!
00:38:39: Das wäre ein bisschen abgefahrene Form davon... Es ist nicht nötig mich weiter zu verlassen.
00:38:56: Es ist einfach nicht nödig.
00:39:00: Ich kann bei mir selbst sein.
00:39:04: Interessanterweise ist das auch So wunderschöner Ort um auch bei anderen zu sein.
00:39:12: Ja, bei sich selbst zu sein ist ein wunderschöner ort auch bei anderem zu sein und all das ist nah dran.
00:39:21: ja Und das macht es auch für mich verletzlich dass hier auszusprechen weil all das so nah dran an irgendwelchen kalender sprüchen sei bei dir selbst Ja oder finde dich selbst oder all dieser kram.
00:39:43: Und ich kann aber für mich selber spüren, dass es tiefer geht als ein Kalenderspruch.
00:39:50: Sehr viel tiefer wird als ein kalender Spruch.
00:39:52: und ich kann eben für mich auch spülen, dass das als ich damals Spürvertrauen entwickelt habe, dass da schon da war bei sich selbst sein.
00:40:03: Ich hab's dann noch mehr gesehen bei sich im Körper sein oder in Begegnung bei sich zu sein.
00:40:11: Es war schon irgendwie sehr... ganzheitlich gemeint oder sehr allumfassend das Leben betreffend gemeint.
00:40:17: Aber es war, hat es schon auch so... Ja also wenn ich heute zurückblicke kann ich sehen.
00:40:27: Das war alles schon da und auch das ist ja total der Kalenderspruch.
00:40:32: Also du hast alles in dir.
00:40:34: Ja weil mir dass jemand sagt Ich finde's jetzt nicht toll, ja?
00:40:38: Also Denke ich zu ja okay weiß aber klappt trotzdem nicht Und es gibt auch einen Teil mir, da sag ich kann's eigentlich nicht mehr hören.
00:40:51: Ich bin wirklich verletzlich mit diesem bei sich selbst sein weil das ist irgendwie so simpel und ein No-Brainer.
00:40:59: Aber vielleicht würde auch jedes kleine Kind sagen ja weiß ich, kenne ich.
00:41:03: Bei mir selbst zu einem Ja, kenn ich.
00:41:04: Ist gut!
00:41:06: Ist ein guter Ort.
00:41:09: Wenn man vielleicht einem Kind sagt oder viele Erwachsene die finden das super schwierig und können das vielleicht gar nicht?
00:41:21: wollen es gerne wieder können oder wollen damit anders umgehen können, wird das kleine Kind vielleicht sagen.
00:41:29: Ah echt jetzt?
00:41:30: Wie kann denn das sein?
00:41:31: ja dass die nicht bei sich selbst sind und wird dann vielleicht auch sagen ahja aber dann ist ja gut Ja Ist gut wenn sie's wieder hinkriegen so ist gut wenn wenn das wieder geht Ich glaube das würde ein kleines Kind sagen was so ... Ja aber es einfach doch sehr da ist.
00:41:47: also Und nicht alle Kinder sind gleich.
00:41:52: Das dürfen wir jetzt nicht zu Platz sehen, sozusagen ist es differenzierter aber in der Regel kommt ja das irgendwann dass wir anfangen uns selbst zu verlassen.
00:42:06: im Leben und je nach Biografie und Erfahrungen des leichter oder schwerer ist das zu merken überhaupt und auch wieder zurückzukommen in dieses.
00:42:18: ich kann bei mir selbst sein und es fühlt sich so gut an.
00:42:22: Und das ist auch im Übrigen etwas, was Menschen mir sagen – im Laufe von Begleitungen oder am Ende oder ganz verschieden, dass sie sagen ich bin jetzt anders in Kontakt mit mir, ich bin anders bei mir, mehr ich selbst in meiner Sexualität Authentizität.
00:42:48: Das ist für mich auch schon wieder so durchgelutscht.
00:42:50: irgendwie Ja bei sich selbst sein, das ist das ehrlichste was ich dir gerade geben kann.
00:43:01: Ich habe zwar Kleidung an aber ich fühle mich grad bisschen nackt Bin sehr gespannt ob ich diese Folge tatsächlich veröffentliche.
00:43:13: Ich denke ja.
00:43:23: Also das ehrlicheste ist vielleicht auch zu sagen hey Du hast eine Prozesse, ich habe meine Prozese.
00:43:34: Damit ist alles gut!
00:43:36: Wir alle können üben bei uns selbst zu sein und feststellen was das an wahnsinniger Lebensqualität bedeuten kann.
00:44:00: Und wir können sie eben auch in der Sexualität uns angucken... ...und in Begegnung und in Beziehung.
00:44:09: Alrighty!
00:44:29: Alles gesagt für heute!
00:44:34: Ich danke dir fürs hören dieser dreihundertsten Folge.
00:44:43: Ich habe heute keinen Superimpuls, keine Übung, keine die eine Reflektionsfrage weil bei mir selbst sein eben auch für mich bedeutet dass ich mich in gewissen Momenten nicht anfange zu produzieren.
00:45:06: ja und das lasse ich jetzt einfach mal so stehen und vielleicht berührt es etwas in dir oder inspiriert dich Was auch immer.
00:45:18: Du darfst total gerne mehr gratulieren zu dieser dreihundertsten Folge, ich habe heute schon ein paar Glückwünsche entgegengenommen.
00:45:25: das hat sich sehr schön angefühlt.
00:45:27: Darfst ihr natürlich auch gerne kommentieren.
00:45:29: du darfst den Podcast liken abonnieren, Sterne vergeben folgen wie auch immer man das nennt egal wo auf welcher Plattform?
00:45:39: Du darfest natürlich auch gern zu mir ins eins-zu-eins kommen oder in die Begleitung als Paar mich einfach anschreiben und wir gehen in Kontakt dazu.
00:45:54: Wenn du das Gefühl hast, bei irgendetwas möchtest du bei dir selbst sein oder bleiben oder dahin finden mehr als jetzt einfacher als jetzt liebevoller als jetzt freundlicher als jetzt.
00:46:16: wie auch immer bis ganz bald.
00:46:22: ich freue mich auf dich.